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Österreichs WM-Aus nach 0:3 gegen Spanien

Freitag, 03. Juli 2026 · 11:10 Uhr

Die österreichische Fußballmannschaft hat ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft nach einer 0:3-Niederlage gegen Spanien beendet. In der K.-o.-Runde zeigte sich, dass das Team den hohen Anforderungen der großen Favoriten nicht gewachsen war. Nach dem Spiel gegen Argentinien und Algerien war der Einzug in die nächste Runde als Erfolg gewertet worden, doch das Duell mit Spanien brachte die Grenzen des Teams deutlich zum Vorschein. Der Stürmer Michael Gregoritsch betonte, dass Österreich gegen die Top-Teams chancenlos war und sich die Erwartungen an eine Wunderleistung nicht erfüllt haben.

Die Mannschaft verlor das Sechzehntelfinale klar und musste sich mit einer deutlichen Niederlage abfinden. In der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte der Trainer Ralf Rangnick, dass die Gruppe, in der Österreich gelost wurde, als besonders schwierig eingestuft worden sei. Er kritisierte die Leistung seines Teams und verwies auf die hohe Qualität der spanischen Mannschaft. Der Trainer des österreichischen Teams, Lars Kornetka, hatte vor dem Spiel bereits kritisch auf die Schwächen des Teams hingewiesen.

Nach dem Aus traten mehrere prominente Spieler zurück. Der Rekordtorschütze Marko Arnautovic gab sein Comeback in der Nationalmannschaft bekannt, während Kapitän David Alaba seinen Verbleib noch offen ließ. Die Niederlage gegen Spanien markiert eine Zäsur im österreichischen Fußball, die sowohl für die Spieler als auch für die Fans emotional schwer zu verarbeiten war.

Die WM war für Österreich ein Mix aus Hoffnung und Realität. Obwohl die Mannschaft die K.-o.-Runde erreichte, zeigte sich, dass es noch große Defizite gegenüber den Weltklasse-Teams gibt. Die Erfahrungen aus dieser WM werden für die Zukunft entscheidend sein, um den österreichischen Fußball weiterzuentwickeln.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst