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Frankreich gewinnt WM-Spiel gegen Paraguay mit umstrittener Entscheidung

Sonntag, 05. Juli 2026 · 06:00 Uhr

Frankreich hat im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay mit 1:0 gewonnen. Das Spiel war von heftigen Emotionen und umstrittenen Entscheidungen geprägt. Der paraguayische Torhüter Orlando Gill sorgte mit einer unsportlichen Geste für Aufregung, nachdem er den Ball gegen Kylian Mbappé geworfen hatte. Der Schiedsrichter Ilgiz Tantashev warf während des Spiels nur drei gelbe Karten, alle an französische Spieler. Trainer Didier Deschamps kritisierte die Unfairness auf dem Feld, betonte aber, dass sein Team die Ruhe bewahrt habe.

Der Siegtreffer von Mbappé fiel in der 70. Minute nach einem Elfmeter, der zunächst übersehen wurde. Der Videoschiedsrichter korrigierte den Fehler, und Mbappé verwandelte souverän. Gill, der zuvor zwei Elfmeter gegen Deutschland gehalten hatte, war erneut ein entscheidender Faktor. Die Partie fand unter extremen Temperaturen statt, was die Spielbedingungen zusätzlich erschwerte. Frankreichs Sieg gilt als Reifeprüfung für den weiteren Weg im Turnier.

Die Partie war von einer intensiven Atmosphäre geprägt, die auch durch die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA beeinflusst wurde. In Philadelphia sorgten unter anderem eine spektakuläre Darbietung der US-Hymne und ein Feuerwerk für Aufmerksamkeit. Mbappé zeigte sich mit dem Sieg zufrieden und betonte, dass sein Team auch in schwierigen Situationen stark bleibe.

Die Franzosen zeigten im Spiel gegen Paraguay eine disziplinierte und kampfbereite Leistung. Trotz der schwierigen Umstände und der provokanten Spielweise des Gegners gelang es ihnen, den Sieg zu sichern und sich für das Viertelfinale zu qualifizieren.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst