Mohamed Salah trägt Nemes-Kopftuch bei WM-Spiel in Dallas
Mohamed Salah trug während eines WM-Spiels in Dallas ein traditionelles ägyptisches Kopftuch, das an altägyptische Könige erinnert. Der 34-Jährige, der seit Jahren als „Pharao“ bekannt ist, sorgte mit einem Elfmeter für einen Sieg gegen Australien. In der ägyptischen Heimat gab es nach dem Spiel große Feierlichkeiten. Salahs Rolle als zentraler Spieler des Teams wurde deutlich, besonders in der entscheidenden Phase des Spiels. Er hatte während des Turniers die meisten Torchancen eingeleitet und zeigte sich emotional beim Sieg.
Der ägyptische Nationalspieler trug am Freitag ein Nemes-Kopftuch, das traditionell von altägyptischen Herrschern getragen wurde. Salahs Auftritt löste in seiner Heimat große Aufmerksamkeit aus. Nach dem Spiel gegen Australien wurde er von Fans und Medien als Symbol der Hoffnung gefeiert. Er selbst sprach von einem „historischen Moment“ und bezeichnete den Sieg als einen der schönsten Tage seines Lebens. In den Straßen Ägyptens gab es spontane Feierlichkeiten, darunter Autokorsos und Leuchtraketen.
Salahs Leistung im Spiel gegen Australien war besonders im Elfmeterschießen entscheidend. Er traf mit einem lässigen Schuss ins Tor und sorgte damit für den Sieg. In der gesamten WM hatte er die meisten Torchancen eingeleitet. Trotz seiner Erfolge in England und Europa ist er inzwischen nicht mehr bei Liverpool, was die Situation für die WM kompliziert machte. Dennoch zeigte er sich in der entscheidenden Phase des Spiels stark und unterstützte sein Team aktiv.
Salahs Auftritt in der WM hat in Ägypten viel Aufmerksamkeit erregt. Er gilt als zentraler Spieler des Teams und trägt die Hoffnungen der Nation. In einem Interview hatte er vor dem Turnier erklärt, dass er sich am meisten auf ein Spiel gegen Lionel Messi freue. Obwohl er bereits viele Titel gewonnen hat, hofft er, die WM noch weiter zu spielen.