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Frankfurt bestätigt Durchsuchungen im Zusammenhang mit EM-Ticketgeschäften

Montag, 06. Juli 2026 · 18:57 Uhr

Die Stadt Frankfurt hat bestätigt, dass Ermittlungsbehörden im Zusammenhang mit der EM 2024 Räume durchsucht haben. Die nordrhein-westfälischen Ermittler untersuchen nach Angaben der Stadt mögliche unzulässige Ticketgeschäfte. Die Stadt betont, nichts Unrechtes getan zu haben und kooperiert mit den Ermittlungen. Die Durchsuchungen fanden auch in anderen Städten wie Berlin, Hamburg und München statt.

Die Ermittlungen wurden ausgelöst durch Vorwürfe, wonach einige Ausrichterstädte EM-Tickets zu günstigen Preisen erworben haben. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadt Gelsenkirchen soll dabei finanzielle Vorteile von rund 2.400 Euro erlangt haben. Die Stadt Frankfurt hat laut eigenen Angaben keine Tickets erworben, sondern lediglich einige Funktionäre wie den Oberbürgermeister mit Eintrittskarten versorgt. Die Ermittlungen betreffen auch die EURO 2024 GmbH, eine Tochtergesellschaft von DFB und UEFA.

Die Durchsuchungen fanden in der Frankfurter DFB-Zentrale statt, wo die EURO 2024 GmbH untergebracht war. Die Stadt Frankfurt betonte, dass sie sich uneingeschränkt an den Ermittlungen beteilige. Die Reaktion der Stadt sei gelassen, da keine Tickets der Stadt selbst erworben wurden. Die Ermittlungen laufen weiter, und es ist noch unklar, ob weitere Schritte folgen.

Die Vorfälle sorgen für Aufmerksamkeit, da sie mit der EM 2024 in Deutschland zusammenhängen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mögliche Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung durch Beschäftigte von Ausrichterstädten. Die Staatsanwaltschaft Bochum und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen sind beteiligt.

Quelle: hessenschau – hessenschau.de ↗ · automatisch zusammengefasst