Frankfurter Mietspiegel 2026: Steigende Mieten und neue Berechnungsmethoden
Der neue Mietspiegel für Frankfurt, der am 25. Juni 2026 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll, zeigt einen Anstieg der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete auf 12,28 Euro pro Quadratmeter, was einem Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorgänger von 2024 entspricht. Diese Entwicklung verdeutlicht die angespannte Wohnraumsituation in der Stadt, so Wohnungsdezernent Marcus Gwechenberger. Der Mietspiegel wird künftig nach neuen bundesrechtlichen Vorgaben erstellt, die eine differenzierte Bewertung der Wohnlagen in zehn Kategorien ermöglichen. Der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert die Änderungen, insbesondere die Neubewertung von Stadtteilen, die ihrer Meinung nach an Wert verlieren könnten. Die Stadt hingegen betont, dass die neue Methodik zu einer besseren Datengrundlage führt. Frankfurt bleibt unter den hessischen Großstädten die Stadt mit den höchsten Mieten, was die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt weiter verstärkt.