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DFB und Jürgen Klopp einigen sich auf Vertrags-Eckpunkte

Samstag, 11. Juli 2026 · 15:31 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Jürgen Klopp haben nach ersten Verhandlungen in New York vereinbart, über die Grundzüge eines möglichen Vertrags zu sprechen. In einer Mitteilung des DFB hieß es, dass bei dem Gespräch mit dem Wunsch-Bundestrainer wesentliche Punkte besprochen wurden. Die Gespräche sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Ein Vertrag müsste noch von der DFB-Gesellschafterversammlung genehmigt werden. Klopp soll bis 2030 als Bundestrainer tätig sein und seine langjährigen Mitarbeiter mitbringen. Seine Gehälter sollen leicht über dem Niveau seines Vorgängers liegen. Wie der Vertrag mit Red Bull aufgelöst wird, ist noch unklar. Ein Vorschlag sieht vor, dass Klopp weiterhin als Markenbotschafter für den Brausekonzern tätig bleibt.

Die Verhandlungen zwischen DFB und Klopp sind in einer ersten Runde in New York geführt worden. Dabei wurde ein gemeinsames Verständnis über die wichtigsten Aspekte eines Vertrages erzielt. Der DFB betont, dass die Gespräche vorbehaltlich einer Einigung mit Red Bull fortgesetzt werden. Derzeit ist Klopp als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig und bis 2029 verpflichtet. Einige Details zur Auflösung des Vertrages sind noch unklar. Es wird vermutet, dass Klopp nach seiner Zeit als Bundestrainer weiterhin mit dem Brausekonzern verbunden bleiben könnte.

Der DFB will mit Klopp einen Vertrag über einen WM-Zyklus bis 2030 abschließen. Die Vertrauten des Trainers, Peter Krawietz und Pepijn Lijnders, sollen als Co-Trainer mitwirken. Die Gehälter des Trainers sollen knapp über dem Niveau liegen, das Julian Nagelsmann vor seiner Rücktrittsentscheidung erhielt. Die genaue Höhe des Gehalts wurde nicht bekannt gegeben. Der DFB betont, dass der Vertrag noch von der Gesellschafterversammlung genehmigt werden muss.

Die Verhandlungen mit Red Bull sind entscheidend für den Vertrag mit dem DFB. Es wird erwartet, dass der Geschäftsführer von Red Bull, Oliver Mintzlaff, in den nächsten Tagen nach New York reisen wird, um über die Details zu sprechen. Klopp arbeitet derzeit als WM-Experte für MagentaTV. Die Zusammenarbeit mit dem DFB könnte eine wichtige Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs spielen.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst