Ebola-Patient in Frankfurt behandelt, Waldbrände in Hessen
In Frankfurt wird ein Ebola-Patient aus dem Kongo in einer Spezialklinik behandelt. Die Person wurde mit einem speziellen Flugzeug in die Stadt gebracht und befindet sich auf einer Isolierstation. Laut Gesundheitsministerium besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. In Hessen steigt die Waldbrandgefahr, weshalb in mehreren Regionen Feuerwehren eingesetzt wurden. In Mörfelden-Walldorf, Wiesbaden und Schlitz brannte es auf großen Flächen. Ein Feuerwehrmann und zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Zudem wurde die A671-Brücke bei Hochheim vorerst wieder geöffnet, bleibt aber in den nächsten Wochen unter Teilsperrungen. Die Temperaturen in Hessen bleiben hoch, mit bis zu 35 Grad und vereinzelten Schauern.
Der Ebola-Fall ist der zweite in diesem Jahr, nachdem im Mai ein US-Amerikaner in Berlin behandelt wurde. Der Patient aus dem Kongo war als Arzt in einer Hilfsorganisation tätig und infizierte sich während seiner Arbeit. Die Behandlung erfolgt unter strengen Schutzmaßnahmen. In Hessen gilt aktuell die dritte Warnstufe für Waldbrände, in einigen Regionen bereits die vierte. Die Feuerwehren mussten in mehreren Städten ausrücken, um Brände zu löschen. In Wiesbaden brannte eine Kleingartenanlage, in Schlitz ein Stoppelacker. Die Einsatzkräfte mussten dabei mit Rauchgasen umgehen, was zu leichten Verletzungen führte.
Die A671-Brücke zwischen Hochheim und Gustavsburg war seit einigen Wochen gesperrt, wurde aber am Sonntagabend wieder für zwei Fahrstreifen freigegeben. Die Bauarbeiten werden jedoch fortgesetzt, wodurch ab dem 19. Juli nur noch eine Fahrspur pro Richtung offen sein wird. Zudem wird die Strecke im August für Betonierarbeiten voll gesperrt. Die ursprünglich geplante Fertigstellung der Arbeiten war für April geplant, wurde aber auf das Herbstende verschoben.
Zusätzlich werden in Hessen Maßnahmen zur Bekämpfung der Hitze ergriffen. Viele Kommunen planen Aktionspläne, die jedoch oft als unzureichend wahrgenommen werden. Zudem gibt es eine Mietwucher-Überprüfung, die von der Linken angeboten wird. Bislang wurde sie bereits 8.700 Mal genutzt, wobei in der Hälfte der Fälle die Miete als zu hoch eingestuft wurde. Die Nutzung blieb jedoch begrenzt.