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Drei Männer als falsche Polizisten festgenommen, Betrugsschaden über 200.000 Euro

hessenschauFreitag, 17. Juli 20262 Min. Lesezeit

Drei Männer im Alter von 19, 21 und 22 Jahren sind im Hochtaunuskreis als falsche Polizisten festgenommen worden. In einem Fall erbeuteten sie mehr als 200.000 Euro von einem Rentner. Die Täter hatten sich als Beamte ausgegeben und ihn vor angeblichen Einbrechern gewarnt. Als sie in seine Wohnung kamen, fotografierten sie seine Wertgegenstände und zwangen ihn, sich in Sicherheit zu bringen. Währenddessen nahmen sie Goldmünzen und Bargeld mit. In zwei weiteren Fällen wurden die Männer bei der Abholung von Wertsachen festgenommen. Der 19-Jährige wehrte sich und verletzte einen Polizisten. Der 21-Jährige wurde bei einer fingierten Abholung erwischt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem möglichen Zusammenhang zwischen den Fällen.

Die Polizei betonte, dass echte Beamte niemals Wertsachen abholen oder sichern. Sie riet, bei Verdacht auf Betrug einfach aufzulegen. In einem Fall wurde ein Schuss in den Boden abgegeben, um die Festnahme zu ermöglichen. Niemand wurde verletzt. Die drei Verdächtigen stehen unter dem Verdacht des bandenmäßigen Betrugs. Die Polizei warnte vor solchen Anrufen und appellierte an die Bevölkerung, vorsichtig zu sein.

In einem Fall war ein Rentner im Hochtaunuskreis das Opfer der Betrüger. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und sorgten für Angst. Sie nutzten eine Komplizin, die den Mann am Telefon hielt, während die anderen seine Wohnung durchsuchten. Die Polizei erhielt Informationen über den Fall und war vor Ort. In einem anderen Fall wurde der 21-Jährige bei einer fingierten Abholung erwischt. Der 61-Jährige hatte Verdacht geschöpft und die Behörden informiert. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob alle Fälle zusammenhängen.

Die Polizei erinnerte an die typischen Merkmale solcher Betrugsversuche. Sie betonte, dass niemals Wertsachen abgeholt oder sichergestellt werden. Die Täter nutzen oft Angst und Druck, um ihre Opfer zu manipulieren. Die Festnahmen in den drei Fällen zeigten, dass die Behörden aktiv gegen solche Betrugsversuche vorgehen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und prüft die mögliche Bandenstruktur der Täter.

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