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Frankfurter läuft 400 Meter Hürden in Rekordzeit

hessenschauSamstag, 18. Juli 20262 Min. Lesezeit

Bei der Diamond League in London hat der Frankfurter Emil Agyekum den deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin erreichte mit 47,45 Sekunden eine Zeit, die seit 1982 nicht mehr übertroffen worden war. Der Rekord war zuvor von Harald Schmid gehalten worden, der 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen war. Agyekum musste sich in London nur dem Norweger Karsten Warholm geschlagen geben, der mit 46,61 Sekunden einen neuen Meetingrekord aufstellte. Der Frankfurter trainiert am Landesstützpunkt Hessen und wird von Christian Kupper betreut. Er zeigte sich nach dem Rennen zufrieden und blickt optimistisch auf die EM in Birmingham.

Der Rekord von Schmid, der 1982 in Athen gelaufen wurde, galt bislang als offizieller deutscher Rekord. Agyekum hatte bereits in Budapest in 47,58 Sekunden an die Marke herangereicht. In London gelang ihm der Durchbruch, als er mit einer starken Leistung auf der Außenbahn den Rekord brach. Er selbst gab zu, dass die letzten beiden Hürden nicht perfekt gelaufen seien, doch er habe sie dennoch überwinden können. Die Atmosphäre im Stadion und die Konkurrenz hätten ihn zusätzlich motiviert.

Agyekum, der in Frankfurt lebt und trainiert, ist Teil einer Gruppe, in der auch Owe Fischer-Breiholz aktiv ist. Der Königsteiner hat bereits gezeigt, dass er in der Nähe des Rekords liegt. Agyekum selbst ist zuversichtlich, dass er in der Saison noch mehr erreichen kann. Er betonte, dass die EM in Birmingham ein wichtiges Ziel sei und er sich auf die Wettkämpfe freue. Mit seiner Leistung in London hat er sich als ernsthafter Kandidat für Medaillenpositionen etabliert.

Der Rekord von Harald Schmid galt seit fast 44 Jahren. Agyekums Zeit von 47,45 Sekunden ist nun die aktuelle Bestmarke im deutschen Leichtathletik-Verband. Der Frankfurter hat mit seiner Leistung gezeigt, dass er in der Lage ist, auf internationaler Ebene mitzuspielen. Seine Entwicklung unter der Betreuung von Christian Kupper und seiner Gruppe zeigt, dass er auf einem guten Weg ist, um in den nächsten Jahren noch mehr Erfolge zu feiern.

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