Kiosk in Obertshausen durch Sprengstoff beschädigt
In der Nacht zum Dienstag wurde ein leerstehender Kiosk in Obertshausen durch eine Explosion schwer beschädigt. Zeugen hörten einen lauten Knall und sahen einen Feuerschein. Ein Auto mit quietschenden Reifen flüchtete anschließend. Der Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt, niemand wurde verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sprengstoffexplosion und hofft auf Zeugenhinweise.
Die Kriminalpolizei geht nicht aus, dass der Vorfall mit anderen Fällen in der Region zusammenhängt. Im Rhein-Main-Gebiet häufen sich seit längerer Zeit vorsätzliche Brandanschläge. Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit der sogenannten „Violence-as-a-Service“-Bewegung. Dabei werden oft junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren aus dem Ausland angeworben, um Straftaten zu begehen. Ein 20-jähriger Niederländer war im März wegen ähnlicher Taten festgenommen worden.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter einer bestimmten Nummer zu melden. Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Vorfällen, die in der Region untersucht werden.
Die Ermittlungen laufen weiter. Die Kriminalpolizei prüft, ob der Fall mit anderen Fällen in Verbindung steht und ob es sich um eine größere Organisation handelt. Bislang ist keine Person festgenommen worden.
KI-gestützte Zusammenfassung amtlicher Meldungen · Original: hessenschau ↗