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Hessen bleibt bei Windkraft zurück

hessenschauDonnerstag, 23. Juli 20261 Min. Lesezeit

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Hessen 23 neue Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 129,7 Megawatt in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden zehn ältere Anlagen stillgelegt, die insgesamt 9 Megawatt Leistung hatten. Der Ausbau der Windkraft in Hessen verläuft langsam, obwohl die Technologie eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielt.

Die Fachagentur Wind und Solar meldet, dass Hessen derzeit 1.208 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 2,9 Gigawatt betreibt. Aufgrund der Fläche ergibt sich ein Wert von 138 Kilowatt pro Quadratkilometer. Dieser liegt im unteren Mittelfeld im Vergleich zu anderen Bundesländern. In Schleswig-Holstein sind die Werte deutlich höher, während Bayern und Berlin weniger Windkraft nutzen.

Der Ausbau der Windkraft in Hessen verläuft im Vergleich zu anderen Regionen langsam. Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Windstromerzeugung im Land um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dennoch bleibt die Windkraft ein kleinerer Anteil der Energieversorgung. Das Land will bis 2045 seinen Strom- und Wärmebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken.

Die Windkraft an Land ist nach wie vor der wichtigste Stromlieferant in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2026 stammte ein Drittel des Stroms aus Windkraftanlagen. Trotzdem gibt es in vielen Regionen Widerstände gegen neue Anlagen, da die Rotorblätter immer länger werden und die Akzeptanz in der Bevölkerung schwankt.

KI-gestützte Zusammenfassung amtlicher Meldungen · Original: hessenschau ↗

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