Darmstadt 98: Präsident spricht von fehlenden Puzzleteilen
Der Präsident von Darmstadt 98, Markus Pfitzner, hat am Freitag im Rahmen eines Trainingslagers in Bad Wörishofen über den aktuellen Umbruch des Zweitligisten gesprochen. Der Verein hat in diesem Sommer bereits neun Spieler verabschiedet, darunter auch drei Stammkräfte. Pfitzner betonte, dass der Umbruch vorhersehbar war und die Vereinsführung gut vorbereitet sei. Stürmer sollen kurzfristig verpflichtet werden, um das Team zu verstärken. Der Präsident verwies auf fehlende „Puzzleteile“ und betonte, dass der Verein sorgfältig auf die richtigen Spieler achte. Zudem betonte er, dass Darmstadt 98 weiterhin seine eigene Spielweise und Identität bewahren wolle.
Der Umbruch bei Darmstadt 98 hat in diesem Sommer bereits mehrere Verkäufe von Spielern ausgemacht. Neben Isac Lidberg, Fraser Hornby und Killian Corredor verließ zuletzt auch Sergio Lopez den Verein. Pfitzner erklärte, dass die Entscheidung für den Wechsel der Spieler bereits in der letzten Saison zu erkennen gewesen sei. Er betonte, dass die Vereinsführung und die sportliche Leitung stets offen miteinander kommuniziert hätten. „Wir wollten im ersten Schritt mit Freude verkaufen und im zweiten mit Freude kaufen“, sagte er. Die Suche nach Stürmern sei noch nicht abgeschlossen, und es seien „ein, zwei wichtige Puzzleteile“ noch zu finden.
Pfitzner betonte, dass der Verein Zeit nehme, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es gehe darum, die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen und die Mannschaft zu stärken. Zwar sei der Verein finanziell gut aufgestellt, doch er wolle nicht in Eile handeln. „Darmstadt 98 wird weiter Darmstadt-98-Sachen machen“, betonte er. Er zeigte Vertrauen in die Zukunft und sagte, dass man sich auf eine gute Saison freue, in der die Mannschaft zusammenhalte und den Fans wieder nahe sei.
Der Verein will in der nächsten Saison an die gute Spielzeit 2025/26 anknüpfen. Pfitzner sprach zwar nicht von konkreten Zielen, betonte aber, dass die Gemeinschaft und der Zusammenhalt mit den Fans entscheidend seien. Er wolle, dass die Mannschaft guten Fußball spiele und eine starke Verbindung zur Fanbasis aufbaue. Obwohl der Umbruch groß ist, bleibt der Glaube an die Zukunft des Vereins groß.
KI-gestützte Zusammenfassung amtlicher Meldungen · Original: hessenschau ↗