Mario Götze sieht sich in der Zentrale als wichtigen Baustein
Mario Götze zeigte sich im Trainingslager von Eintracht Frankfurt als routinierter Spieler, der sich trotz seines Alters weiterhin als zentraler Bestandteil des Teams sieht. Der 34-Jährige, der in seiner Karriere bereits 25 Trainingslager absolviert hat, betonte, dass er sich nicht mehr in der Rolle des sprintenden Außenstürmers sieht, sondern als Spielgestalter in der Mitte des Feldes. Er erwähnte, dass er mehr Erholungszeit benötige und sich auf Faktoren wie Schlaf und Ernährung konzentriere. Götze schloss ein Comeback in der Nationalmannschaft aus und betonte, dass er sich realistisch einschätzt.
Götze war am Freitag zunächst nicht direkt zur Medienrunde erschienen, sondern kam später mit dem Pressesprecher der Eintracht. Er betonte, dass er sich entspannt fühle und auf seine Aufgaben verlässlich gehe. Trotz seines Alters sei er immer noch in der Lage, entscheidende Impulse zu geben. Er verwies darauf, dass er sich nicht mehr auf Sprintduelle verlassen könne, aber seine Spielintelligenz und Technik weiterhin ausreichen, um im Mittelfeld zu wirken.
Die Trainingslager-Erfahrung des Weltmeisters ist umfangreich, und er zählt zu den ältesten Spielern der Eintracht. Er selbst erkannte, dass er nicht mehr in der Form sei wie in jungen Jahren, aber dennoch eine wichtige Rolle im Team spiele. Er betonte, dass er sich nicht mehr auf die Außenbahn verlassen wolle, sondern lieber in der Zentrale agiere.
Bei der Frage nach einem möglichen Comeback in der Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp zeigte sich Götze klar: Er glaube nicht, dass eine Rückkehr realistisch sei. Er selbst wolle sich weiterhin als Teil des Teams fühlen, ohne sich auf einen Stammplatz zu versteifen.