20.000 Kleidungsstücke auf Frankfurter Flohmarkt sichergestellt
Bei Kontrollen auf einem Flohmarkt im Frankfurter Hessencenter wurden am Sonntag rund 20.000 Kleidungsstücke und Schuhe sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei, der Steuerfahndung und des Hauptzollamts Darmstadt ergaben Verdachtsmomente auf gefälschte Markenartikel sowie mögliche Steuerverstöße. Die Menge der beschlagnahmten Ware war so groß, dass ein Lkw benötigt wurde, um sie abzutransportieren. Insgesamt wurden rund 60 Anzeigen erstattet. Vor kurzem hatte eine ähnliche Aktion in Offenbach zu einer Beschlagnahme von über 115.000 Euro Wert gefälschter Artikel geführt.
Die Kontrollen fanden im Stadtteil Bergen-Enkheim statt. Die Behörden betonten, dass es sich um eine gemeinsame Aktion handelte, bei der verschiedene Ermittlungsbehörden zusammenarbeiteten. Die genaue Ursache der Verdachtsmomente wurde nicht näher erläutert, aber die Maßnahme zeige, wie ernst die Behörden solche Vorfälle nehmen. Die sichergestellten Gegenstände wurden in einem Lager untergebracht, um weiteren Prüfungen zu unterzogen.
Die Polizei bestätigte, dass die Aktion am Sonntag stattfand und die Ergebnisse am Montag bekanntgegeben wurden. Es ist nicht bekannt, ob es zu weiteren Ermittlungen oder Verfahren kommt. Die Behörden betonen, dass solche Kontrollen dazu dienen, den Markt vor Fälschungen zu schützen und Steuergesetze durchzusetzen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere ähnliche Fälle, bei denen auf Flohmärkten gefälschte Waren sichergestellt wurden.
Die letzte ähnliche Aktion fand im April in Offenbach statt, bei der über 115.000 Euro an gefälschten Artikeln beschlagnahmt wurden. Die aktuelle Aktion in Frankfurt zeigt, dass die Behörden weiterhin aktiv sind und solche Vorkommnisse überwachen. Die genaue Auswertung der sichergestellten Ware wird in den nächsten Tagen erfolgen.