The Weeknd spielt in Frankfurt erstmals in verchromten Ruinen
Der kanadische Sänger The Weeknd hat in Frankfurt sein erstes Konzert seiner Tournee 'After Hours Til Dawn' gespielt. In der Arena des Waldstadions sorgte er mit einer futuristischen Bühneninszenierung für Aufmerksamkeit. Die Show, die von einer riesigen Androidenfigur begleitet wurde, war Teil einer umfangreichen Setlist, die auch Hits aus seinem neuen Album enthielt. Die Veranstaltung markiert den Beginn einer dreiteiligen Reihe, die bis zum 1. August andauert.
Die Temperaturen lagen am Tag des Konzerts bei fast 40 Grad, was den Besuchern bei der kühleren Abendstimmung nicht unbedingt half. The Weeknd trat mit einem spektakulären Bühnenbild auf, das aus verchromten Ruinen und Laserblitzen bestand. Eine 12 Meter große Skulptur des japanischen Künstlers Hajime Sorayama stand im Mittelpunkt der Inszenierung. Die Show war von einer düsteren, fast ritualisierten Atmosphäre geprägt, die an die künstlerische Identität des Sängers erinnerte.
Die Setlist umfasste über 40 Titel, darunter Hits wie 'Blinding Lights' und 'Starboy', sowie Songs aus seinem aktuellen Album 'Hurry Up Tomorrow'. Der Abend endete mit einer Gedenkminute für den verstorbenen DJ Kavinsky, mit dem The Weeknd 2013 zusammengearbeitet hatte. Die Bühneninszenierung und die musikalische Auswahl sorgten für begeisterte Reaktionen des Publikums.
The Weeknd hat in Interviews angedeutet, dass die Tour seine letzte mit der Bühnenfigur 'The Weeknd' sein könnte. Obwohl er weiterhin Musik machen will, deutet die Show auf eine künstlerische Neuausrichtung hin. Die restlichen Konzerte in Frankfurt sind nur noch schwer zu bekommen.