Ehemaliger Wiesbadener OB Achim Exner ist tot
Achim Exner, der von 1985 bis 1997 als Oberbürgermeister Wiesbadens tätig war, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Die Stadt bestätigte den Tod am Freitag. Exner war bekannt für seine sozialen Initiativen und den Erziehungsurlaub, den er nach der Geburt seiner Tochter nahm. Während seiner Amtszeit förderte er den Ausbau der sozialen Infrastruktur und schloss Städtepartnerschaften. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt blieb er in der Stadt aktiv und half vielen Menschen in seiner Einrichtung im Biebricher Stadtteil. Die politischen Kollegen würdigten ihn als engagierten und parteiübergreifenden Politiker.
Exner wurde 1944 in Breslau geboren und wuchs in Wiesbaden auf. Vor seiner Zeit als OB war er Stadtverordneter und Sozialdezernent. Sein Engagement für Gleichberechtigung und soziale Themen machte ihn in der Öffentlichkeit bekannt. Die Stadt Wiesbaden betonte, dass er sich auch nach seiner Amtszeit weiterhin für die Bürger einsetzte. Sein Erziehungsurlaub war damals ungewöhnlich und sorgte für Aufmerksamkeit in der Presse.
Die Stadt würdigt Exners Verdienste und seine langjährige Arbeit für die Bevölkerung. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende lobte ihn als Ideengeber und engagierten Politiker. Bürgermeisterin Christiane Hinninger betonte, dass er als pragmatischer und bürgernaher Vertreter geschätzt wurde. Exner war auch nach seiner Amtszeit in Wiesbaden aktiv und half vielen Menschen in seiner Einrichtung. Seine Arbeit wurde in der Stadt als besonders wertvoll angesehen.
Die Verstorbenen wurden in der Stadt mit Respekt und Anerkennung bedacht. Exners Lebenswerk und sein Einsatz für soziale Themen bleiben in Erinnerung. Die Stadt Wiesbaden hat sich in ihrer Mitteilung für seine Arbeit bedankt und betont, dass er ein wichtiger Teil der lokalen Geschichte war.