Uefa bereitet Klagen gegen Infantino und Kushner vor
Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat nach Angaben aus internen Kreisen Klagen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Kushner vorbereitet. Die Vorhaben sollen im Zusammenhang mit dem aktuellen Skandal um die FIFA stehen. Infantino war zuletzt in Marokko unterwegs, wo er an Feierlichkeiten des Königshauses teilnahm. Dort wurde auch der nächste FIFA-Wahlkongress für den 18. März 2027 in Rabat angekündigt.
Die Uefa hat sich in den letzten Wochen intensiv mit der Situation auseinandergesetzt und plant nun rechtliche Schritte. Details zu den Gründen der Klagen sind bislang nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die Klagen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die FIFA-Statuten oder anderen Vorgängen stehen könnten.
Infantino hatte in der Vergangenheit immer wieder für Kontroversen gesorgt, insbesondere durch seine Entscheidungen im Umgang mit der UEFA und anderen Verbänden. Die geplante Klage könnte eine weitere Eskalation im Machtstreit zwischen den Organisationen bedeuten.
Die FIFA hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorhaben der Uefa abgegeben. Der nächste Wahlkongress in Rabat gilt als wichtiger Schritt für Infantinos weiteres Amtsjahr.