Frankfurter Fußballerinnen kämpfen im Mini-Turnier um Champions-League-Platz
Die Frauenmannschaft von Eintracht Frankfurt tritt in dieser Woche im eigenen Stadion im Rahmen eines Mini-Turniers um den nächsten Schritt zur Champions League an. Am Mittwoch trifft das Team auf Omonia Nikosia aus Zypern, mit dem ein K.-o.-Duell ansteht. Gewinner des Turniers rücken in die dritte Qualifikationsrunde vor, die im August und September stattfindet. Trainer Niko Arnautis betont, dass das Team sich auf das eigene Spiel konzentriere und die eigene Spielphilosophie verfolge. Die Mannschaft hat sich in der vergangenen Saison als Liga-Dritte für den europäischen Wettbewerb qualifiziert, war aber bisher nur einmal in der Gruppenphase vertreten.
Die Spielerinnen bereiten sich derzeit auf die Saison vor und nutzen das Turnier als Vorbereitung. Kapitänin Laura Freigang wird das Team weiterhin führen, obwohl sie aktuell mit einer Doping-Vergangenheit konfrontiert ist. Die drei verpassten Kontrollen führten zu einer Untersuchung, die noch nicht abgeschlossen ist. Trainer Arnautis betont, dass das Thema nicht ständig im Mittelpunkt stehe und das Team sich auf das Spiel konzentriere. Sara Doursoon, eine der Spielerinnen, betont, dass das Ziel klar sei: das Turnier zu gewinnen.
Das Turnier wird am Brentanobad ausgetragen und umfasst vier Teams. Neben Omonia Nikosia sind auch Valerenga aus Norwegen und Malmö FF aus Schweden dabei. Der Sieger des Finals spielt in der nächsten Qualifikationsrunde. Die Frankfurterinnen haben in den letzten Jahren immer wieder die Qualifikation für die Champions League geschafft, konnten sich aber bisher nur ein einziges Mal in der Gruppenphase durchsetzen. Trainer Arnautis betont, dass die Mannschaft auf die eigene Spielweise vertraue und die Fans mitnehmen wolle.
Die Mannschaft hat bereits seit vier Wochen Trainingslager und hat noch zwei Wochen bis zum Saisonstart. Sara Doursoon sieht darin kein Problem und ist zuversichtlich, dass das Team schnell in Schwung kommt. Der Trainer betont, dass die Mannschaft sich auf das Spiel konzentriere und nicht auf externe Umstände. Die Kapitänsbinde für Freigang gilt als Unterstützung für die Führungsspielerin, die aktuell in einer schwierigen Situation ist.