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hessenschau · Gesellschaft · 08:48 Uhr

Steigende Keuchhusten-Fälle in Wiesbaden sorgen für Aufmerksamkeit

Donnerstag, 06. August 2026 · 08:48 Uhr

Das Wiesbadener Gesundheitsamt meldet in den letzten Wochen einen Anstieg von Keuchhusten-Fällen. Besonders betroffen sind Kinder im Alter von bis zu neun Jahren. Obwohl die Zahlen vorübergehend sanken, bleiben sie über dem Durchschnitt. Die Stadt ist die einzige in Hessen, in der die Fälle auffällig hoch sind. Die Ursache dafür ist noch nicht vollständig geklärt. Das Amt rät, den Impfschutz zu prüfen und bei anhaltenden Symptomen zum Arzt zu gehen. Keuchhusten ist eine ansteckende Krankheit, die sich durch Tröpfchen überträgt und besonders bei Säuglingen gefährlich sein kann. Experten betonen die Bedeutung der Impfung, um schwere Verläufe und Ausbreitungen zu vermeiden.

Die Erkrankung beginnt oft mit Erkältungssymptomen, ist aber in der Anfangsphase besonders ansteckend. Im weiteren Verlauf können krampfartige Hustenanfälle auftreten, die mit Atemnot oder Erbrechen verbunden sein können. Säuglinge und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Die Ständige Impfkommission gibt Empfehlungen für verschiedene Gruppen, darunter Säuglinge, Kinder, Erwachsene und Schwangere. Auch engen Kontaktpersonen von Neugeborenen wird eine Impfung empfohlen, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Die Stadtverwaltung betont, dass die erhöhte Fallzahl nicht auf Gemeinschaftseinrichtungen zurückgeht. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei stärkerer Aufmerksamkeit mehr Kontaktpersonen getestet werden, was zu einer höheren Meldung von Fällen führen kann. Experten erklären, dass Keuchhusten in Wellen auftritt und sich in regelmäßigen Abständen wiederholt. Die Impfung ist laut Amt ein wirksamer Schutz, um die Ausbreitung zu verhindern und besonders schutzbedürftige Menschen zu schützen.

Das Gesundheitsamt rät allen, den Impfstatus zu überprüfen, besonders bei Verdacht auf eine Erkrankung. Bei anhaltendem Husten oder anderen Symptomen ist ein Arztbesuch wichtig. Die Empfehlungen der Stiko sollen helfen, die Ansteckungsgefahr zu minimieren und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Quelle: hessenschau – hessenschau.de · automatisch zusammengefasst

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