Skelettfund am Kinzigufer löst Einsatz der Feuerwehr und Polizei aus
Am Montagabend entdeckte ein Spaziergänger am Kinzigufer zwischen der Bahnhofstraße und „Am Mühlberg“ ein ungewöhnliches Objekt, das zunächst wie ein menschliches Skelett aussah. Der Fundort war schwer zugänglich und von dichter Vegetation umgeben, wodurch zunächst Unsicherheit bestand. Die Polizei rückte aus und ließ die Feuerwehr hinzurufen, um die Stelle zu sichern und zu beleuchten. Auch der Kriminaldauerdienst war vor Ort. Nach einer Stunde und 30 Minuten wurde die Stelle untersucht, und es stellte sich heraus, dass es sich um eine Plastiknachbildung handelte. Das künstliche Skelett war nicht vollständig und hatte vermutlich längere Zeit im Wasser gelegen. Durch das aktuelle Niedrigwasser war es nun sichtbar geworden. Die Ursache des Fundes ist unklar, doch die Behörden vermuten, dass es sich um ein Überbleibsel von Halloween handeln könnte.
Die Polizei betonte, dass keine menschlichen Überreste vorliegen. Die Bergung des Objekts erfolgte unter Anwesenheit der Feuerwehr, die auch für die Beleuchtung sorgte. Die Stelle wurde von Spezialisten überprüft, und nach der Spurensicherung wurde die Lage als ungefährlich eingestuft. Die genaue Herkunft des Skeletts bleibt unklar, und es ist nicht bekannt, wie es an den Fundort gelangte. Die Ordnungshüter schließen nicht aus, dass es sich um eine Entsorgung von einem Fest oder einer Veranstaltung handelt.
Der Vorfall sorgte für Aufmerksamkeit in der Region, da die Entdeckung zunächst große Sorge auslöste. Die Polizei betonte, dass es keine Hinweise auf eine Straftat gebe. Die Behörden bitten um Hinweise, falls jemand etwas über den Ursprung des Skeletts weiß. Die Stelle wurde nach der Untersuchung wieder verlassen, und die Ordnung wurde wiederhergestellt.
Der Fund unterstreicht, wie wichtig es ist, bei ungewöhnlichen Entdeckungen den Notruf zu wählen. Die Polizei dankte den Beteiligten für ihre koordinierte Arbeit und betonte, dass solche Vorfälle immer sorgfältig geprüft werden müssen, um unnötige Sorge zu vermeiden.