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SZ Sport · Sport · 15:02 Uhr

Deutsche Hockeymannschaften starten in die WM als Wundertüte

Donnerstag, 13. August 2026 · 15:02 Uhr

Die deutschen Hockeymannschaften starten bei der Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden mit einer veränderten Aufstellung. Trainer André Henning beschreibt das Team als Wundertüte, da die Mannschaft aufgrund von Verletzungen und Wechseln noch nicht vollständig definiert ist. Bei den Männern fehlen drei Schlüsselspieler, darunter der verletzte Strafeckenschütze Gonzalo Peillat. Der neue Kapitän Tom Grambusch betont, dass viele Spieler nicht als Titelverteidiger ins Turnier gehen. Beide Mannschaften rangieren aktuell auf Platz fünf der Weltrangliste. Die Männer spielen in der Vorrunde gegen Malaysia, Belgien und Frankreich, während die Frauen gegen Schottland, Argentinien und die USA antreten. Der Sportvorstand des Deutschen Hockey-Bunds hält Silber für ein realistisches Ziel, da die Niederländerinnen dominieren.

Die deutsche Frauenmannschaft hat seit Jahren keine Medaille mehr gewonnen und steht hinter den Niederländerinnen, Argentinien, Belgien und China auf Platz fünf. Trainerin Janneke Schopman, eine ehemalige niederländische Nationalspielerin, soll helfen, die Dominanz der Niederlande zu brechen. Kapitänin Linnea Weidemann bleibt optimistisch und hofft, auch diesmal einen Erfolg zu erzielen. Die Medaillenspiele finden am 29. und 30. August statt.

Die Mannschaften müssen sich auf eine anspruchsvolle WM vorbereiten. Bei den Männern ist die Gruppe stark, mit Gegnern wie Belgien und Frankreich. Bei den Frauen sind die Spiele gegen Schottland, Argentinien und die USA vorgesehen. Beide Teams spielen in der Vorrunde und können in der Zwischenrunde auf weitere starke Mannschaften treffen. Die WM endet am 30. August mit dem Finale der Männer und dem Medaillenspiel der Frauen.

Die Erfolge der deutschen Mannschaften in den letzten Jahren, darunter die Weltmeisterschaft 2023 und das Olympia-Finale 2024, haben die Erwartungen gesteigert. Allerdings ist die aktuelle Mannschaft nicht mehr die gleiche wie vor einigen Jahren. Die Veränderungen und Verletzungen haben den Charakter des Teams verändert, wodurch die WM als ungewiss gilt. Trotzdem bleibt die Motivation hoch, und die Mannschaft will sich mit Leistung und Einsatz beweisen.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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