Mann soll Parkhaus in Bad Homburg in Brand gesetzt haben
Ein 38-jähriger Mann soll in einem Parkhaus in Bad Homburg zwei Fahrzeuge angezündet und damit einen Großbrand ausgelöst haben. Laut einem psychiatrischen Gutachten war er zur Tatzeit nicht voll schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schwere Brandstiftung vor. Der Schaden beläuft sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Zudem soll der Mann im April weitere Fahrzeuge in der Stadt in Brand gesetzt haben. Er wurde in einer Einrichtung für Wohnsitzlose festgenommen. Das Frankfurter Landgericht soll nun über eine mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik entscheiden.
Bei dem Vorfall im Parkhaus Seedammbad brannten elf Fahrzeuge vollständig ab, 25 weitere wurden beschädigt. Der Schaden an den Autos wird auf 800.000 Euro geschätzt, an dem Parkhaus auf 2,3 Millionen Euro. Niemand wurde verletzt. Der Verdächtige war zu der Zeit wohnungslos und wurde nach den Vorfällen in einer Einrichtung in Bad Homburg festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage gegen ihn erhoben, die nun vor Gericht verhandelt wird.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann im April weitere Fahrzeuge in der Stadt in Brand gesetzt hat. Die Fahrzeuge seien dabei nahezu vollständig zerstört worden. Der Verdächtige wird derzeit in einer Einrichtung untergebracht, in der Menschen ohne festen Wohnsitz betreut werden. Das Landgericht Frankfurt muss nun entscheiden, ob ein Sicherungsverfahren eröffnet wird, um die mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik zu prüfen.
Die Ermittlungen laufen weiter. Die Staatsanwaltschaft hat das Motiv des Verdächtigen noch nicht geklärt. Es ist unklar, ob er in der Vergangenheit bereits andere Vorfälle begangen hat. Das Gericht wird in einem Sicherungsverfahren prüfen, ob eine Unterbringung notwendig ist, um die Gefahr für die Öffentlichkeit abzuwenden.
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