Deutsche Hockey-Nationalmannschaft verliert gegen Argentinien
Bei der Weltmeisterschaft verlor das deutsche Hockey-Team der Frauen gegen Argentinien mit 2:3. Lucina von der Heyde, eine argentinische Nationalspielerin, die seit März für Deutschland spielt, zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht. Das Ergebnis beeinträchtigt die Chancen des Teams, in die Zwischenrunde zu kommen. Die Mannschaft muss am Mittwoch gegen die USA gewinnen, um weiterzukommen. Trainerin Janneke Schopman betont die Einheit des Teams und die Hoffnung auf einen Sieg.
Die deutsche Mannschaft hat sich zum Ziel gesetzt, erstmals seit 1998 eine WM-Medaille zu gewinnen. Bisher erreichte sie 2010 und 2022 das Halbfinale, verlor aber jeweils das Spiel um den dritten Platz. Von der Heyde, die seit acht Jahren für den Mannheimer HC spielt, wechselte zum Deutschen Hockey-Bund, nachdem sie die erforderlichen drei Jahre für Argentinien nicht mehr gespielt hatte. Sie hat mittlerweile einen deutschen Pass und fühlt sich in Deutschland wohl.
Der Wechsel von von der Heyde löste in Argentinien jedoch negative Reaktionen aus. Sie berichtete von Hass und negativen Kommentaren. In dem Spiel gegen ihre Heimatmannschaft lag Argentinien zunächst 2:0 in Führung, doch die deutsche Mannschaft kämpfte sich noch bis auf 2:3 heran. Am Ende gewann Argentinien durch einen Strafeck-Treffer. Trainerin Schopman betonte, dass das Team als Einheit auftrete und auf einen Sieg gegen die USA vertraue.
Die Mannschaft hat nun die letzte Chance, in die Zwischenrunde zu kommen. Ein Sieg gegen die USA wäre entscheidend, um weiterzukommen. Die Chancen stehen gut, da das Team in der Vorrunde bisher gute Leistungen gezeigt hat. Die Trainerin hält viel von der Mannschaft und ist zuversichtlich, dass sie den nächsten Schritt schaffen wird.
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