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SZ Sport · Sport · 03:21 Uhr

Thomas Tuchel erlebt skurrile Hymnenzeremonie bei WM-Debüt in Dallas

Samstag, 20. Juni 2026 · 03:21 Uhr

Bei seinem ersten Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erlebte Thomas Tuchel eine ungewöhnliche Situation, die ihm lange in Erinnerung bleiben wird. Vor dem Anpfiff der Partie erhob sich der Trainer von seinem Platz, um die Nationalhymne zu verfolgen. Doch eine große Gruppe von Fotografen blockierte seine Sicht so stark, dass er das Geschehen kaum mitverfolgen konnte.

Die Fotografen bildeten eine dicht gedrängte Formation vor Tuchel, ihre Kameras wie Schutzschilde ausgerichtet und auf mehreren Ebenen angeordnet. Dadurch blieb ihm nur ein Blick über diese „Phalanx“ hinweg zur riesigen Videoleinwand in der Arena von Dallas, um zumindest dort die Hymnenzeremonie zu sehen. Trotz mehrmaliger Versuche gelang es dem Coach nicht, die Fotografen zu bewegen oder eine bessere Sicht zu bekommen.

Diese Szene sorgte für Erheiterung im Netz: Kurze Videos zeigten den sichtlich genervten Trainer beim vergeblichen Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen. Die ungewöhnliche Blockade vor einem solch wichtigen Moment während eines WM-Spiels ist selten und verdeutlicht die enge Zusammenarbeit zwischen Medienvertretern und Spielfeldrand.

Für Tuchel war dieser Augenblick ein kurioser Einstieg in das Turniergeschehen – ein Erlebnis abseits des Fußballs. Solche Begegnungen spiegeln die Herausforderungen wider, denen Trainer bei großen Turnieren oft begegnen, wenn sie zwischen sportlichen Pflichten und medienwirksamen Situationen navigieren müssen.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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