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SZ Sport · Sport · 03:06 Uhr

Niederlande brillieren mit neuem Sturmduo und dominanter Leistung gegen Schweden bei WM in Houston

Sonntag, 21. Juni 2026 · 03:06 Uhr

In Houston versammelten sich am Samstag Zehntausende niederländische Fans, um ihre Mannschaft bei der Fußball-WM anzufeuern. Die Anhänger starteten an der Rice University und zogen gemeinsam zum Stadion, angeführt von den früheren Nationalspielern Wesley Sneijder und Edwin van der Sar, die die Gruppe vom Partybus aus anfeuerten. Dieses große Unterstützeraufgebot beflügelte das Team von Trainer Ronald Koeman zu einem überzeugenden Auftritt gegen Schweden.

Das Spiel endete mit einem klaren 5:1-Erfolg für die Niederlande. Brian Brobbey und Cody Gakpo trafen jeweils zweimal, ergänzt durch ein Tor des eingewechselten Crysencio Summerville. Diese offensive Demonstration brachte den Oranjes den ersten Platz in Gruppe F vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Tunesien ein. Für Schweden war die Niederlage nach dem spektakulären Auftaktsieg eine überraschende Wende; nun entscheidet sich der zweite Platz im direkten Duell mit Japan.

Trainer Koeman veränderte seine Taktik im Vergleich zum Remis gegen Japan deutlich. Statt Flügelspieler Donyell Malen setzte er diesmal auf Brobbey als klassischen Mittelstürmer, was sich sofort auszahlen sollte: Brobbey erzielte beide Tore früh im Spiel durch schnelle Reaktionen im Strafraum, ganz wie einst sein Landsmann Ruud van Nistelrooy, der inzwischen Teil des Trainerstabes ist. Die Niederländer kontrollierten das Mittelfeld und nutzten ihre Flügelstärke konsequent aus, während die schwedische Defensive Schwierigkeiten hatte, sich anzupassen.

Neben dem sportlichen Erfolg bedeutet dieser Sieg auch eine kleine Entlastung für Koeman selbst, dessen Vertrag nach der WM endet und dessen Arbeit zuletzt vielfach kritisiert wurde. Sein mutiger Schachzug mit Brobbey zahlte sich aus und brachte frischen Wind in das Offensivspiel. Nach dem Spiel zeigte sich der Coach ungewohnt entspannt und optimistisch. Für viele Fans war es ein besonderer Tag – nicht nur wegen des Ergebnisses sondern auch wegen der ausgelassenen Stimmung rund ums Stadion trotz eines Unwetters.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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