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Österreich und Algerien vermeiden „Schande von Kansas City“ mit Letztminute-Toren

Sonntag, 28. Juni 2026 · 06:18 Uhr

Bei der Fußball-WM erreichten Österreich und Algerien die K.-o.-Runde und vermeiden in einem dramatischen Spiel in Kansas City eine „Schande“ wie 1982. Beide Teams trennten sich nach einer wilden Schlussphase mit 3:3. Vor dem Spiel war klar, dass ein Unentschieden für beide ausreichte, um weiterzukommen. Doch die Partie verlief zunächst sehr offensiv, bis beide Mannschaften nach 70 Minuten vorsichtiger wurden. Dann kam die Überraschung: Algerien traf kurz vor Schluss, doch Österreich glich in der letzten Sekunde aus. Trainer Ralf Rangnick zeigte sich emotional, während Spieler wie Marcel Sabitzer über das spannende Spiel sprachen.

Der Spielverlauf war von wechselnden Führungssituationen geprägt. Zunächst erzielten Marko Arnautovic und Marcel Sabitzer die Treffer für Österreich, während Algerien durch Rafik Belghali und Riyad Mahrez antwortete. In der zweiten Hälfte verlor das Spiel an Dynamik, bis die letzte Aktion den Ausgleich brachte. Der Sieg für Österreich war entscheidend, um in die K.-o.-Runde zu kommen. Algerien schaffte es ebenfalls, da es als Gruppendritter unter die acht besten Mannschaften rückte.

Die Partie erinnerte an das berühmte Spiel von 1982, bei dem Österreich und Deutschland ein Unentschieden erzielten, was zu einer Kontroverse führte. Rangnick betonte, dass er keine „Nichtangriffspakte“ zulassen wolle. In den algerischen Medien wurde das Spiel eher als „Rache“ interpretiert. Die Mannschaften wussten genau, was nötig war, um weiterzukommen, was die Spannung erhöhte.

Nach dem Spiel zeigten sich die Spieler und Trainer erleichtert. Österreich trifft nun auf Spanien, während Algerien auf die Schweiz trifft. Beide Teams konnten ihr Weiterkommen dank der dramatischen Schlussphase feiern.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst