Norweger Stornes gewinnt Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt
Der Norweger Casper Stornes hat den Ironman Frankfurt gewonnen. Das Rennen wurde aufgrund der hohen Temperaturen verkürzt. Stornes absolvierte 3,8 Kilometer Schwimmen, 125 Kilometer Radfahren und einen Halbmarathon in 4:50:23 Stunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Gustav Iden aus Norwegen und Antonio Benito aus Spanien. Bester Deutscher wurde Jan Stratmann, der auf Platz zehn landete. Er sicherte sich damit einen Startplatz für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Die Verkürzung des Rennens wurde von der Brandschutzbehörde empfohlen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Veranstalter Daniel Gottschall betonte, dass die Entscheidung eine gemeinsame Lösung war. Stornes zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung und verwies auf den geplanten Ruder-Jubel, den er gemeinsam mit seinem Landsmann Iden feierte.
Stornes zeigte sich im Schwimmen stark und blieb in der Spitzengruppe. Auf der Radstrecke musste er den Franzosen Nathan Guerbeur vorbeilassen, blieb aber mit anderen Favoriten in der Nähe. In der Laufphase setzte er sich schließlich ab und sicherte sich den Sieg. Stratmann kritisierte seine Leistung auf dem Rad und gab zu, dass er den Angriff der Konkurrenz verpasste. Trotzdem zeigte er sich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Veranstalter betonten, dass die Kürzung notwendig war, um die Teilnehmer zu schützen.
Der Ironman Frankfurt war aufgrund der Hitzewelle in eine kürzere Form gebracht worden. Die Brandschutzbehörde hatte die Veranstalter vorab gewarnt und empfohlen, das Rennen abzusagen. Stattdessen wurde eine verkürzte Version vereinbart. Veranstalter Gottschall betonte, dass die Entscheidung auf gemeinsamer Basis getroffen wurde. Er begrüßte die Maßnahmen der Stadt und erklärte, dass solche Wetterbedingungen Auswirkungen auf viele Aspekte haben können.
Der Sieg von Stornes unterstreicht seine Stärke in der Langstrecke. Er ist nicht nur Weltmeister, sondern auch Europameister geworden. Die Deutschen konnten ihre Erwartungen nicht vollständig erfüllen, wobei einige Athleten wie Finn Große-Freese und Jonas Hoffmann nicht in der gewünschten Form abliefen. Jan Stratmann zeigte sich trotz des Ergebnisses zufrieden und blickt auf die WM in Hawaii.