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Ironman-EM in Frankfurt wird durch Hitze stark beeinflusst

Montag, 29. Juni 2026 · 07:34 Uhr

Bei Temperaturen über 38 Grad Celsius fand die Ironman-EM in Frankfurt statt. Die Veranstalter kürzten die Strecke, um die Belastung der Athleten zu reduzieren. Das Deutsche Rote Kreuz berichtete von einem gut abgelaufenen Event, bei dem nur wenige Athleten den Wettkampf abbrachen. Der norwegische Profi Casper Stornes gewann mit einer Zeit von 4:50:23 Stunden. Er zeigte sich nach dem Sieg erleichtert und suchte rasch Erfrischung. Auch andere Teilnehmer lobten die Entscheidung, die Distanz zu verkürzen. Die Radstrecke wurde von 180 auf 125 Kilometer gekürzt, der Marathon auf Halbmarathon reduziert. Die Veranstalter hatten die Änderung nach Rücksprache mit der Stadt und der Brandschutzbehörde getroffen. Einige Teilnehmer kritisierten die Kürzung, da sie sich auf die ursprüngliche Strecke vorbereitet hatten.

Die Hitze war ein zentraler Faktor bei der Planung. Die Schwimmstrecke blieb unverändert, doch die Rad- und Laufstrecke wurden kürzer. Zudem wurden mehr Wasser- und Elektrolytstationen eingerichtet sowie schattigere Abschnitte geschaffen. Die medizinische Betreuung wurde verstärkt. Das DRK gab ein positives Fazit und bestätigte, dass weniger Athleten den Wettkampf verließen als im Vorjahr. Der beste Deutsche, Jan Stratmann, erreichte den zehnten Platz und sicherte sich damit einen Startplatz für die Weltmeisterschaft.

Die Entscheidung zur Streckenkürzung war nicht ohne Kontroversen. Einige Hobbysportler kritisierten die Maßnahme, da sie sich auf die ursprüngliche Distanz vorbereitet hatten. Einige verglichen die Situation mit dem Ironman in Nizza, der abgesagt wurde. Der Veranstalter Daniel Gottschall erklärte, dass die Brandschutzbehörde die Absage empfohlen hatte, weshalb die Kürzung als Konsenslösung akzeptiert wurde. Die meisten Teilnehmer zeigten sich jedoch zufrieden mit der Umsetzung.

Die Veranstaltung zog rund 3.000 Amateure aus 83 Ländern an. Auch sie mussten sich der Hitze stellen, wobei die Profis deutlich kürzere Strecken absolvierten. Einige von ihnen lobten die Maßnahmen, andere kritisierten die Kürzung. Der norwegische Sieger Stornes betonte, dass die Entscheidung letztlich die richtige gewesen sei. Die Veranstaltung endete ohne größere Zwischenfälle und mit einer positiven Bilanz.

Quelle: hessenschau – hessenschau.de ↗ · automatisch zusammengefasst