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WM-Spiel: Streit um entscheidendes Tor nach 104. Minute

Dienstag, 30. Juni 2026 · 09:31 Uhr

In einem WM-Sechzehntelfinale zwischen Deutschland und Paraguay stand der Spielstand nach 104 Minuten bei 2:1 für die deutsche Mannschaft. Ein Kopfballtreffer von Jonathan Tah hatte den Vorsprung sichergestellt. Doch kurz darauf erhielt der Hauptreferee, der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed, eine Information von der Videoschiedsrichterin Tatiana Guzmán aus Nicaragua. Sie hatte ein Foul gesehen, das zuvor nicht erkannt worden war. Die Aktion, die sich im Spiel von Waldemar Anton abspielte, löste keine Beschwerde der paraguayischen Spieler aus, obwohl sie möglicherweise nicht als Foul gewertet werden sollte.

Der Vorfall sorgte für Unsicherheit, da die Aktion nicht sofort erkannt wurde. Die Videoschiedsrichterin gab ihre Einschätzung weiter, was dazu führte, dass der Schiedsrichter den Spielstand überprüfte. Obwohl die paraguayischen Spieler nicht protestierten, blieb die Frage offen, ob das Foul tatsächlich vorlag oder ob es sich um eine Fehleinschätzung handelte. Die Entscheidung des Schiedsrichters blieb unverändert, und das Spiel wurde fortgesetzt.

Die Situation unterstrich die komplexe Rolle der Videoassistenz in Fußballspielen. Obwohl die Technik dazu dienen soll, Fehler zu vermeiden, kann sie auch zu Kontroversen führen, wenn die Interpretation von Spielzügen unterschiedlich ist. In diesem Fall blieb die Aktion von Waldemar Anton im Mittelpunkt des Interesses, da sie möglicherweise nicht als Foul gewertet werden sollte.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, dass Schiedsrichter und Assistenzteams präzise arbeiten, um faire Entscheidungen zu treffen. Obwohl keine direkten Proteste der paraguayischen Mannschaft erfolgten, blieb die Frage, ob das Tor tatsächlich korrekt gewertet wurde, offen.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst