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Andreas Möller kritisiert deutsche Nationalmannschaft nach WM-Aus

Dienstag, 30. Juni 2026 · 11:28 Uhr

Andreas Möller, Weltmeister von 1990, hat nach dem Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft scharfe Kritik geübt. Der 58-Jährige betonte, dass das Team derzeit nicht zur Weltspitze zähle. In einem Interview mit hr INFO kritisierte er die mangelnde Kreativität und die zu passiven Spielweise im Spiel gegen Paraguay. Möller verwies auf die Notwendigkeit, den Wettbewerb in der Jugendarbeit stärker zu fördern, um eine Siegermentalität zu entwickeln. Er kritisierte, dass der DFB derzeit zu sehr auf die schnelle Integration junger Spieler in den Herrenfußball setze, was die Entwicklung behindere.

Möller betonte, dass die aktuelle Mannschaft nicht in der Lage sei, sich in entscheidenden Spielen durchzusetzen. Er verwies auf das Spiel gegen Paraguay, das er als zu behäbig bezeichnete. Der Gegner habe zwar nicht über viele spielerische Mittel verfügt, aber durch Kampfgeist und Entschlossenheit den Sieg erzielt. Möller forderte, die Jugendarbeit neu zu überdenken und den Fokus auf Wettbewerbsbedingungen zu legen, um zukünftig wieder Erfolge zu erzielen.

Der ehemalige Nationalspieler betonte, dass die aktuelle Situation eine Rückkehr zur alten Stärke erfordere. Er sei überzeugt, dass eine stärkere Betonung des Wettbewerbs in der Jugend den Weg für eine erfolgreiche Nationalmannschaft ebne. Möller verwies auf die Notwendigkeit, die Siegermentalität zu stärken, um langfristig Erfolge zu sichern. Er kritisierte, dass die Ergebnisse im Jugendbereich zur Nebensache geworden seien.

Möller sieht in der Jugendarbeit den Schlüssel für die Zukunft des deutschen Fußballs. Er betonte, dass der Wettbewerb in Drucksituationen die beste Ausbildung sei. Nur so könne eine Mannschaft mit der nötigen Entschlossenheit und Kreativität aufwachsen, um in internationalen Wettkämpfen zu bestehen.

Quelle: hessenschau – hessenschau.de ↗ · automatisch zusammengefasst