Südhessische Polizei startet Präventionskampagne für E-Scooter-Nutzer
Das Polizeipräsidium Südhessen hat eine neue Präventionskampagne gestartet, um die Sicherheit von E-Scooter-Fahrern zu erhöhen. Die Aktion richtet sich insbesondere an junge Menschen und will auf die Risiken des E-Scooter-Fahrens aufmerksam machen. Die Kampagne läuft während des Heinerfestes und umfasst Werbemaßnahmen in öffentlichen Verkehrsmitteln. In den letzten Jahren sind die Unfallzahlen mit E-Scootern gestiegen, was die Polizei besorgt macht. Sie will künftig stärker kontrollieren und gleichzeitig informieren.
Die Polizei hat in den vergangenen Jahren immer häufiger Verstöße im Straßenverkehr festgestellt, die mit E-Scootern verbunden sind. Dazu zählen unter anderem das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, das Verstoßen gegen Ampeln und die unerlaubte Mitnahme von Personen. Im Jahr 2025 gab es in Südhessen 218 Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Polizei will künftig noch konsequenter gegen Verkehrssünder vorgehen und gleichzeitig Prävention betreiben.
Wichtige Informationen zur Sicherheit werden in der Kampagne über 430 Bildschirme in Bussen und Bahnen der HEAG Mobilo gezeigt. Die Aktion läuft vom 2. bis 11. Juli. Zudem plant die Polizei, künftig mit Kommunen zusammen Verkehrskontrollen durchzuführen. Dabei werden unter anderem Alkohol- und Drogenkonsum sowie die technische Ausstattung der E-Scooter überprüft. Auch die Fahrzeugindividualnummer wird abgeglichen, um verlorene oder nicht versicherte Fahrzeuge zu identifizieren.
Die Polizei betont, dass E-Scooter zwar beliebt sind, aber als Verkehrsmittel verantwortungsbewusst genutzt werden müssen. Die Kampagne soll dazu beitragen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die Polizei bittet alle Nutzer, die geltenden Regeln zu beachten und sich über die Risiken bewusst zu sein.