Eintracht-U21-Trainer Patrick Glöckner kehrt nach 14 Jahren zurück
Patrick Glöckner ist neuer Trainer der U21 von Eintracht Frankfurt. Er kehrt damit nach 14 Jahren in die Stadt zurück, in der er selbst als Spieler begann. Glöckner, der 1996 von Trainer Dragoslav Stepanovic in die Profimannschaft geholt wurde, verpasste dennoch den dauerhaften Durchbruch. Nach einer Verletzung und einer Leihe nach Stuttgart endete seine Karriere bei den Profis. Seit 2012 war er in verschiedenen Funktionen bei der Eintracht tätig und wechselte später als Trainer in andere Vereine. Nun übernimmt er die U21 und will den jungen Spielern helfen, den Sprung in die Profiliga zu schaffen. Er selbst hat in seiner Zeit bei der Eintracht alle Stufen durchlaufen, von den Amateuren bis zur U19.
Glöckner begann seine Karriere 1990 im Nachwuchs der Eintracht und durchlief alle Jugendmannschaften. 1996 wurde er von Stepanovic in die Profimannschaft geholt, nachdem er in den Amateuren auf sich aufmerksam gemacht hatte. In seiner ersten Saison bei den Profis absolvierte er neun Spiele, ehe eine Leistenverletzung seine Karriere beeinträchtigte. Danach wurde er an den Stuttgarter Kickers ausgeliehen, wo er mit dem Trainer Wolfgang Wolf aneinandergeriet. Nach seiner Rückkehr blieb sein Profikarriere kurz und endete schließlich. Danach spielte er noch in der Zweiten Liga, bevor er sich aus dem Profifußball zurückzog.
Nach seiner Spielerkarriere begann Glöckner als Trainer und arbeitete zunächst bei der Eintracht in der Jugend. Er war Co-Trainer der U23 und U19 sowie Videoanalyst. Danach wechselte er zu anderen Vereinen, unter anderem nach Rostock, Chemnitz und München. 2019 war er Trainer des Chemnitzer FC, bevor er 2021 wieder bei der Eintracht als U21-Trainer antrat. In seiner jetzigen Funktion will er den jungen Spielern helfen, den Sprung in die Profiliga zu schaffen. Er betont, dass es wichtig sei, die Spieler menschlich und sportlich zu begleiten.
Glöckner selbst hat eine lange Verbindung zur Eintracht. Er ist inzwischen in seinem 14. Jahr bei dem Verein tätig und hat alle Bereiche durchlaufen – von Spieler bis hin zum Trainer. Seine Rückkehr als U21-Trainer gilt als symbolisch. Ob er in Zukunft einen neuen Manni Kaltz entdecken wird, bleibt abzuwarten. Doch für ihn ist es ein vollständiger Kreis, der sich schließt.