Frankfurt reduziert Anzahl der E-Scooter-Verleiher auf drei
In Frankfurt ist die Anzahl der E-Scooter-Verleiher seit Anfang des Monats von sechs auf drei gesunken. Die Stadt bestätigte, dass ein neuer Genehmigungszeitraum begonnen hat. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge wurde von 12.000 auf 10.500 reduziert. Jeder der drei zugelassenen Anbieter darf bis zu 3.500 E-Scooter bereitstellen. Die Namen der Unternehmen wurden nicht bekannt gegeben. Die Stadt verwies auf laufende Verfahren und gab keine weiteren Details bekannt. Lime, Voi und Bolt bleiben weiterhin in der Stadt aktiv. Sie haben jeweils eine Sondernutzungserlaubnis erhalten. Dott, Bird und Zeus haben ihre Dienste in Frankfurt eingestellt. In den Apps werden ihre Fahrzeuge nicht mehr angezeigt.
Die drei verbleibenden Anbieter begrüßten die Entscheidung der Stadt. Lime will seine Flotte ausbauen und moderne Modelle einführen. Voi betonte die Vorteile klarer Kriterien und begrenzter Anbieter. Bolt betonte, dass die Auswahl nach Qualitätskriterien erfolgt ist. Dott, Bird und Zeus haben bislang keine Stellungnahmen abgegeben. Die Stadt gab keine Auskunft darüber, ob weitere Unternehmen gegen die Entscheidung vorgehen.
Die Veränderung wurde durch ein Auswahlverfahren der Stadt eingeleitet. Es gab keine öffentlichen Hinweise darauf, ob es sich um Widersprüche oder Klagen handelt. Die drei verbleibenden Unternehmen haben ihre Zustimmung zur neuen Regelung erklärt. Die Stadt will nach Abschluss der Verfahren über den weiteren Ablauf informieren. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen sich auf eine geringere Anzahl von E-Scootern einstellen.
Die Reduktion der Anbieter und Fahrzeuge ist Teil eines umfassenden Plans zur Verbesserung der Mobilität in der Stadt. Die Stadt betont, dass die Entscheidung auf langfristige Nachhaltigkeit und Qualität abzielt. Die drei verbleibenden Unternehmen sollen künftig eine zuverlässige und stabile Versorgung gewährleisten. Die Nutzerinnen und Nutzer werden auf die Veränderungen hingewiesen, um sie bestmöglich zu informieren.