Portugal schlägt Kroatien mit umstrittenem Tor im WM-Sechzehntelfinale
In einem dramatischen WM-Sechzehntelfinale setzte sich Portugal mit 2:1 gegen Kroatien durch. Das entscheidende Tor wurde nach einer Rückwirkung des VAR abgepfändet, nachdem ein Chip im Ball eine Berührung durch einen Mitspieler nachgewiesen hatte. Luka Modrić, 40 Jahre alt, verlor nach 109 Minuten das Spiel, das er als letzte WM-Partie empfand. Cristiano Ronaldo traf per Elfmeter und erreichte damit einen neuen Rekord. Das Spiel war von zahlreichen Abseits-Entscheidungen und einer intensiven Schlussphase geprägt.
Der Sieg für Portugal fiel in der 109. Spielminute, als der norwegische Schiedsrichter Espen Eskas das Spiel beendete. Das 2:1 durch einen Treffer von Gonçalo Ramos wurde zunächst gefeiert, doch kurz darauf wurde der Treffer wegen eines Abseits-Verstoßes annulliert. Der VAR nutzte einen Bewegungssensor im Ball, der eine Berührung durch einen Portugiesen nachwies. Dies führte zu einer Neubewertung des Spiels, wodurch das Tor nicht anerkannt wurde. Ronaldo und Modrić zeigten enttäuschte Reaktionen.
Portugal erreicht das Achtelfinale und trifft dort auf Spanien. Kroatien, das in den letzten beiden WM-Endrunden jeweils den zweiten und dritten Platz belegte, verlor nach einer intensiven Partie. Der Sieg war für die Portugiesen auch emotional belastet, da ihr ehemaliger Mannschaftskamerad Diogo Jota vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Trainer Roberto Martinez betonte, dass das Spiel für das Team eine große Verpflichtung sei.
Das Spiel war von zahlreichen Chancen geprägt. Ronaldo traf in der 68. Minute per Elfmeter, während Kroatien durch Ivan Perisic in Führung ging. In der Nachspielzeit erzielte Ramos das 2:1, doch das Tor wurde nach einer Rückwirkung des VAR wieder annulliert. Die Schlussphase war von intensiven Spielzügen und vielen Abseits-Entscheidungen geprägt, was das Spiel zu einem unvergesslichen WM-Abend machte.