Paraguays Torwart Orlando Gill schreibt WM-Geschichte
Der paraguayische Torwart Orlando Gill hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Im Sechzehntelfinale gegen Deutschland parierte er 13 von 16 Schüssen und sorgte mit seinem Verhalten im Elfmeterschießen für Aufmerksamkeit. Sein Team gewann nach Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen. Gill war zuvor in der Vorrunde als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet worden.
Gill, 26 Jahre alt, spielte in der Verlängerung eine entscheidende Rolle, als er einen Versuch von DFB-Verteidiger Waldemar Anton blockierte. Der Treffer wurde später annulliert, was für Kontroversen sorgte. In der Vorrunde hatte Gill 13 von 16 Schüssen abgehalten und damit Paraguay in die K.o.-Phase geführt. Seine Leistung brachte ihm Aufmerksamkeit aus Europa ein, denn mehrere Klubs aus England, Spanien und Italien sollen Interesse an ihm gezeigt haben.
Gills Karriere war nicht immer einfach. 2022 musste er aufgrund finanzieller Probleme sein Trikot aus der U20-Nationalmannschaft verpfänden. Nach einem Wechsel nach Argentinien, wo er zunächst in der B-Mannschaft spielte, bekam er schließlich die Chance, in der ersten Mannschaft zu spielen. Seine Erfolge bei der WM haben ihm nun neue Perspektiven eröffnet.
Gill wird nun im Achtelfinale gegen Frankreich antreten. Seine Geschichte ist ein Beispiel für den Weg eines Spielers, der aus schwierigen Verhältnissen kam und sich durch harte Arbeit und Einsatz in den Mittelpunkt des Fußballs gespielt hat.