Englands WM-Achtelfinale gegen Mexiko im Aztekenstadion
Die englische Fußballnationalmannschaft steht vor einem schwierigen Achtelfinale gegen Mexiko im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Das Stadion gilt als besonders herausfordernd, sowohl aufgrund seiner Höhe als auch seiner historischen Bedeutung. Die Engländer, die zuletzt in der Gruppenphase einen Sieg gegen die DR Kongo erzielten, reisen zwei Tage vor dem Spiel nach Mexiko-Stadt, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen. Trainer Thomas Tuchel sprach von einem „enormen Nachteil“ durch die Höhenlage, die die Leistungsfähigkeit der Spieler beeinflussen könnte.
Das Aztekenstadion hat eine Kapazität von über 80.000 Zuschauern und liegt auf einer Höhe von 2240 Metern. Wissenschaftler haben ermittelt, dass Teams, die in solchen Höhen spielen, einen Vorteil gegenüber Teams aus niedrigeren Lagen haben. Dieser Vorteil könnte sich in der Tordifferenz widerspiegeln. Die Engländer, die in der Regel auf Meereshöhe trainieren, haben keine ausreichende Akklimatisierungszeit. Zudem sorgen die Umstände im Stadion, wie etwa Lärm von Fans, für zusätzliche Herausforderungen.
Die Mannschaft aus England hat einen hohen Marktwert und vertraut auf ihre Erfahrung und ihre Fähigkeit, in schwierigen Situationen zu kämpfen. Das Spiel gegen Mexiko gilt als ein spannendes Ereignis, unabhängig davon, wie es ausgeht. Entweder überwindet England den Mythos des Aztekenstadions – oder erneut wird es von ihm beeinflusst.
Der Kontrast zwischen den beiden Teams ist groß: Mexiko hat in der Vergangenheit nie ein WM-Spiel im Aztekenstadion verloren, während die Engländer dort 1986 ausgeschieden sind. Die historischen Erinnerungen und die aktuelle Situation machen das Spiel zu einem besonderen Ereignis im Rahmen der Weltmeisterschaft.