Großkontrolle in Frankfurts Innenstadt mit vielen Anzeigen
Am 8. Juli 2026 führten mehrere Behörden eine umfassende Kontrollaktion im Frankfurter Bahnhofsviertel und der Innenstadt durch. Während der Maßnahmen wurden über 250 Personen, 90 Fahrzeuge und zahlreiche Lokalitäten überprüft. Dabei wurden 36 Strafanzeigen und 88 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt. Neun Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Die meisten Anzeigen betrafen Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie den Besitz von Betäubungsmitteln. Zudem wurden vier Drogenhandelssachen dokumentiert und verschiedene Drogen sichergestellt. Ein Räuber wurde im Bahnhofsbereich festgenommen, nachdem eine Videoüberwachung die Tat aufgezeichnet hatte. Zudem wurden zwei Messer sichergestellt und mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz angezeigt.
Die Kontrollen fanden im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ statt und wurden von der Polizei, dem Hessischen Polizeipräsidium, der Bundespolizei, dem Zoll und der Stadtpolizei durchgeführt. Parallel dazu wurden stationäre Verkehrskontrollen durchgeführt. Die meisten Ordnungswidrigkeiten betrafen das Fahren bei Rotlicht oder technische Mängel an Fahrzeugen. Die Großkontrollen, die seit Februar 2024 laufen, werden regelmäßig fortgesetzt.
Die Polizei gab an, dass die Aktionen dazu dienen, die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen und Straftaten vorzubeugen. Die Ergebnisse der Kontrollen wurden in einem Bericht zusammengefasst. Rückfragen zu der Aktion richteten sich an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main.
Die Maßnahmen zeigten, wie intensiv die Behörden im öffentlichen Raum präsent sind und wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Polizeikräften ist. Die Kontrollen werden auch in Zukunft weitergeführt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.