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NFL-Start in 35 Tagen: WM-Kolumne schießt über American Football

Sonntag, 12. Juli 2026 · 10:37 Uhr

Die WM hat nach ersten Wochen ihre eigenen Regeln und Überraschungen gebracht. Ein Kolumnist der Zeitung The American Press betont, dass die Spiele nun viermal 22,5 Minuten dauern und während der Werbeunterbrechungen Bon Jovi gespielt wird. Zudem wird kritisch angemerkt, dass die FIFA-Teilnehmer nicht mehr als kleine Nationen gelten, außer Deutschland, Brasilien und Tunesien. Einige Beobachter vermuten, dass Donald Trump zwar keine Ahnung von roten Karten hat, aber weiß, wie man sie telefonisch abräumt.

Die sportliche Atmosphäre der WM ist bislang unterhaltsam und hat sogar Entzugserscheinungen ausgelöst. Einige fragen sich, ob es nicht sinnvoll wäre, ausgeschiedene Teams in einer Trostrunde zu integrieren. Auf politischer Ebene wird die WM gemischt bewertet. Obwohl es Probleme gab, wie der Krieg eines Fifa-Friedenspreisträgers und die Abwehr von Menschen an Grenzen, haben viele Touristen dennoch Spaß gehabt, auch wenn sie finanziell belastet wurden.

Die amerikanische Politik und Medien interpretieren die Jubelszenen als Zeichen dafür, dass andere Länder die USA lieben. Doch der Kolumnist betont, dass es auch in der WM-Welt Vorurteile gibt. So versteht niemand, warum beim Fußball die Uhr weiterläuft, auch wenn der Ball im Aus ist. Und die Europäer wundern sich, warum im American Football ein Spiel länger dauern kann, als die verbleibende Zeit es erlaubt.

In Louisiana wird bereits an der Vorbereitung der NFL gearbeitet. Im „Boston-Stadium“ wurde bereits ein Training der New England Patriots abgehalten. Gleichzeitig läuft der Countdown bis zur NFL-Saison: 35 Tage bis zum Start. Am 7. August beginnt die Zweitligasaison in Deutschland mit dem Spiel des VfL Bochum gegen Hertha BSC.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de ↗ · automatisch zusammengefasst