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Frankfurt plant Rückbau von Obdachlosen-Zeltlager im August

hessenschauDonnerstag, 23. Juli 20261 Min. Lesezeit

Die Stadt Frankfurt hat angekündigt, das Zeltlager für obdachlose Menschen in der Bockenheimer Anlage im August abzubauen. Bis dahin sollen vier feste Unterkünfte bereitstehen. Derzeit wohnen dort etwa 120 Menschen, die nach der Schließung einer Notunterkunft in der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor in die Grünanlage verlegt wurden. Die Stadt spricht von einer Übergangslösung, die nun schrittweise ersetzt wird. Das Sozialdezernat berichtet, dass Gespräche mit Trägern der Einrichtungen kurz vor dem Abschluss seien.

Das Zeltlager war Ende Juni entstanden, nachdem die Notunterkunft in der U-Bahn-Station aufgrund von Brandschutzmängeln geschlossen werden musste. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt, die das Gebäude besitzt, kündigte den Mietvertrag, da die Räume nicht den Sicherheitsvorschriften entsprachen. Die Menschen wurden durch einen Verein in der Bockenheimer Anlage untergebracht. Die Unterkunft war von Anfang an als vorübergehende Lösung gedacht.

Die Stadt betont, dass die neuen Einrichtungen sicherere und dauerhafte Schlafplätze bieten sollen. Die genauen Standorte der vier Unterkünfte sind noch nicht bekannt. Es wird erwartet, dass die Zelte nach und nach abgebaut werden, sobald die Betten in den neuen Einrichtungen bereitstehen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Menschen so besser versorgt werden können.

Die Situation der Obdachlosen in Frankfurt ist nach wie vor komplex. Die Stadt hat in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Unterkünfte zu verbessern. Das aktuelle Vorgehen zeigt, dass die Verwaltung sich bemüht, langfristige Lösungen zu finden, auch wenn die aktuelle Situation noch nicht vollständig gelöst ist.

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