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Norwegen will Fifa-Beschwerde im Balogun-Fall einreichen

SZ SportDonnerstag, 23. Juli 20261 Min. Lesezeit

Norwegens Fußballverband plant, eine formelle Beschwerde bei der Fifa einzureichen, nachdem der Fall um Folarin Balogun erneut für Aufmerksamkeit sorgte. Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Verbands, kritisierte die Fifa-Funktionäre und warf ihnen vor, den Vorfall zu verschleiern. Sie bezieht sich dabei auf das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino, das nach der Aufhebung der Sperre für Balogun stattfand.

Balogun, der für Seattle spielt, war nach einer roten Karte für das Achtelfinale gegen Belgien gesperrt worden. Die Entscheidung wurde jedoch aufgehoben, nachdem Trump mit Infantino gesprochen hatte. Trotz der Rücknahme der Sperre verlor die US-Mannschaft das Spiel mit 1:4. Klaveness betonte, dass die Einmischung in solche Entscheidungen den Sport gefährde und nicht hingenommen werden dürfe.

Die norwegische Verbandsführung fordert eine vollständige Aufklärung des Vorgangs, insbesondere des Gesprächs zwischen Trump und Infantino. Sie kritisierte die Haltung der Fifa-Funktionäre und betonte, dass die Regeln des Sports nicht verletzt werden dürften. Die Beschwerde soll nun offiziell eingereicht werden, um den Fall weiter zu verfolgen.

Der Vorfall hat in der Fußballwelt für debattiert gesorgt und die Rolle von Politikern in sportlichen Entscheidungen in den Fokus gerückt. Norwegen will mit seiner Beschwerde dazu beitragen, Transparenz und Glaubwürdigkeit im Weltfußball zu gewährleisten.

KI-gestützte Zusammenfassung amtlicher Meldungen · Original: SZ Sport ↗

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