Italienischer Fußballverband: Chaos um Trainerwahl und sportliche Leitung
Der italienische Fußballverband FIGC stand am Dienstagmorgen erneut unter Druck, nachdem die Suche nach einem neuen Technischen Direktor und Nationaltrainer weiterhin unklar blieb. Präsident Giovanni Malagò hatte sich nach einer langen Phase der unsicheren Führung endlich dazu entschlossen, in Rom zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen. Doch die Probleme blieben bestehen.
Nach nur 16 Tagen im Amt trat Paolo Maldini als Technischer Direktor zurück, nachdem die Suche nach einem Nationaltrainer zu Kontroversen führte. Andrea Pirlo war zunächst Favorit, musste jedoch aufgrund von Medienkampagnen und seiner Verbindungen zu russischen Wettanbietern seine Kandidatur zurückziehen. Die Verantwortung für die Entscheidung lag nun beim Präsidenten, der sich für Roberto Mancini entschied. Der ehemalige Nationaltrainer war 2023 nach Saudi-Arabien gegangen und hatte dort einen Skandal ausgelöst, der bis heute umstritten ist.
Giorgio Chiellini, ehemaliger Nationalspieler und aktueller Vertreter von Juventus Turin, betrat am Dienstag den Verbandsort und betonte, weiterhin bei seinem Verein bleiben zu wollen. Stattdessen wird Claudio Ranieri als neuer Technischer Direktor gehandelt. Die Situation im Verband bleibt unklar, während die Medien und Fans zunehmend enttäuscht reagieren.
Die Verantwortung für die weitere Entwicklung liegt nun beim Präsidenten. Obwohl die Suche nach einer stabilen Führung weitergeht, bleibt die Zukunft des italienischen Fußballs unsicher und von internen Konflikten geprägt.