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SZ Sport · Sport · 14:52 Uhr

Ifab kritisiert VAR-Einsatz bei Embolo-Platzverweis

Dienstag, 28. Juli 2026 · 14:52 Uhr

Das internationale Fußballregelgremium Ifab hat nach der WM in Nordamerika einen Fehler im Einsatz des Videobeweises (VAR) bei der gelb-roten Karte gegen Schweizer Nationalspieler Breel Embolo kritisiert. Der Schiedsrichter hatte zuvor eine gelbe Karte für Argentiniens Leandro Paredes gegeben, später jedoch die Entscheidung geändert und Embolo mit Gelb-Rot verwarnt. Laut Ifab war dieser Eingriff nicht regelkonform.

Die Regel, die im Falle von Spielerverwechslungen angewandt wurde, erlaubt laut Ifab nur die Überprüfung der Identität eines Spielers, nicht aber das Ändern des Vergehens selbst. Der Videoassistent hätte in diesem Fall nicht eingreifen dürfen. Die Entscheidung wurde während der WM von der Fifa als korrekt bewertet, doch das Ifab betont, dass die Anwendung dieser Regel erst nach Abschluss einer Überprüfung des VAR-Protokolls erlaubt sei.

Die Uefa begrüßte die Erklärung des Ifab und betonte, dass der VAR nur bei eindeutigen Fehlern eingesetzt werden darf. Der Schiedsrichter bleibe zentral bei der Entscheidungsfindung, während der VAR eine Unterstützung darstelle. Die Regel wurde während der WM bereits angewandt, etwa in der Partie zwischen den USA und Paraguay.

Die Diskussion um die Anwendung der Regel zeigt, dass die Nutzung des VAR weiterhin kontrovers ist. Das Ifab will die Vorgaben für den Videobeweis künftig präzisieren, um ähnliche Situationen zu vermeiden.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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