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SZ Sport · Sport · 18:16 Uhr

UEFA boykottiert FIFA-Turniere im Streit um Privatisierung der WM

Donnerstag, 30. Juli 2026 · 18:16 Uhr

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat angekündigt, alle FIFA-Turniere zu boykottieren, falls der Vorschlag der FIFA, Anteile der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, umgesetzt wird. In einer gemeinsamen Erklärung betonten die 55 Mitgliedsverbände der UEFA ihre einheitliche Haltung und lehnen den Plan einstimmig ab. Die UEFA kritisiert, dass der Vorschlag ohne ausreichende Beratung mit den Verantwortlichen des Fußballs entwickelt wurde und als Anlageprodukt betrachtet wird. Die Organisation warnt, dass eine Privatisierung den Fußball grundlegend verändern und den Fokus auf finanzielle Interessen verlagern würde. Die UEFA hat klargestellt, dass sie sich diesem Modell mit Entschlossenheit widersetzen wird, solange der Vorschlag nicht zurückgezogen wird.

Die UEFA betont, dass die Weltmeisterschaft ein gemeinsames sportliches Vermächtnis sei, das nicht verkauft werden dürfe. Die Organisation kritisiert, dass die FIFA den Vorschlag im Geheimen ausgearbeitet und kurz vor der Verabschiedung gebracht habe. Die UEFA fordert, dass die Zukunft des Fußballs nicht von finanziellen Erwartungen bestimmt werde. Stattdessen müsse der Fokus auf den Spielern, Fans und nationalen Verbänden liegen. Die UEFA hat ein Ultimatum an die FIFA gestellt: Entweder wird der Vorschlag abgelehnt, oder die UEFA wird nicht an den Turnieren teilnehmen.

Die Erklärung der UEFA ist deutlich und einheitlich formuliert. Sie betont, dass die FIFA nicht die moralische Autorität habe, das, was sie treuhänderisch verwahrt, zu verkaufen. Die UEFA hat klargestellt, dass sie sich diesen Plänen mit absoluter Entschlossenheit widersetzen wird. Die Organisation warnt, dass die Zukunft des Fußballs nicht für finanziellen Gewinn verpfändet werden dürfe. Die UEFA ist der Ansicht, dass die Weltmeisterschaft nicht zum Verkauf stehen darf und dass Europa in diesem Streit eine entscheidende Rolle spiele.

Die UEFA hat in ihrer Erklärung auch die langfristigen Folgen eines solchen Vorgehens thematisiert. Eine Privatisierung würde den Fußball verändern und den Fokus auf die Interessen der Investoren verlagern. Die UEFA warnt, dass dies zu einem ständigen Druck führen würde, der die Entscheidungen über den Spielkalender und Wettbewerbsformate beeinflussen könnte. Die Organisation betont, dass die Interessen der Spieler, Fans und nationalen Verbände nicht untergeordnet werden dürfen. Die UEFA ist der Ansicht, dass die FIFA in dieser Angelegenheit ein tiefgreifendes Versagen gezeigt habe und dass die Verantwortung für den Weltfußball nicht in den Händen von Investoren liegen darf.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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