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SZ Sport · Sport · 20:10 Uhr

Uefa droht mit WM-Boykott bei Fifa-Plänen

Donnerstag, 30. Juli 2026 · 20:10 Uhr

Die Uefa hat angekündigt, künftige Fifa-Turniere zu boykottieren, falls Gianni Infantino seine Pläne umsetzt, die Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen. Die Entscheidung sorgte in der Fußballwelt für heftige Reaktionen. In einer einstimmigen Sitzung stimmten die 55 Mitgliedsverbände der Uefa für den Protest. Die Presse berichtete über eine eskalierende Konfrontation zwischen der Uefa und der Fifa.

Der Konflikt entstand, als Infantino vorschlug, die Einnahmen aus der WM über ein neues Unternehmen zu verwalten und 20 Prozent der Anteile an Investoren zu verkaufen. Die europäischen Verbände kritisierten das Vorhaben als kommerziell motiviert und als Bedrohung für den Fußball. In mehreren Ländern wurde die Entscheidung als schockierend und als Zeichen eines offenen Machtkampfs bewertet.

In Großbritannien wurde die Lage als „Ende der Welt“ bezeichnet, während in Frankreich von einem „offenen Krieg“ gesprochen wurde. In Italien und Österreich wurde die Uefa als aggressiv und entschlossen beschrieben. In der Schweiz und Spanien wurde der Konflikt als „maximale Eskalationsstufe“ bezeichnet. Die Presse forderte zudem den Rücktritt von Infantino.

Die Uefa hat damit eine klare Haltung eingenommen und zeigt, dass sie die Pläne der Fifa nicht akzeptieren wird. Der Konflikt könnte sich weiter verschärfen, da die Uefa ihre Drohung ernst nimmt und die Fifa vor einer schwierigen Lage steht.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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