Seniorin in Rüsselsheim durch Enkeltrick um Geld und Schmuck gebracht
Eine Seniorin in Rüsselsheim ist am Freitagabend durch eine Betrugsmasche um Geld und Schmuck gebracht worden. Die Täter telefonierte mit ihr und taten sich als Verwandte des Sohnes der Frau aus. Sie gaben vor, dass dieser einen schweren Unfall verursacht und ein Kind getötet habe. Um den Sohn vor einer Festnahme zu bewahren, bat die Täter um finanzielle Unterstützung. Gegen 18.30 Uhr übergab die Frau den Betrag und Schmuck an eine unbekannte Frau, die in der Goethestraße auf sie wartete. Die Abholerin soll etwa 1,70 Meter groß und etwa 35 Jahre alt gewesen sein und eine Kappe getragen haben. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, sich zu melden. Sie warnt vor ähnlichen Betrugsmethoden und rät, nicht auf Anrufe zu reagieren, die Angst auslösen könnten.
Die Polizei betont, dass solche Taktiken oft auf die Angst älterer Menschen abzielen. Sie empfiehlt, bei Unsicherheit sofort aufzulegen und die betroffene Person direkt zu kontaktieren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben werden sollten, nur weil ein Anrufer dies verlangt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Goethestraße.
Die Ermittlungen laufen unter der Leitung der Kriminalinspektion in Darmstadt. Wer Informationen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06151/969-0 zu melden. Die Polizei betont, dass solche Betrugsversuche häufiger auftreten und dass die Bevölkerung sich gut informieren sollte, um sich vor solchen Täuschungen zu schützen.
Die Vorgehensweise der Täter ist bekannt und wird oft als „Enkeltrick“ bezeichnet. Die Polizei warnt daher aktiv vor solchen Anrufen und bittet um Vorsicht, besonders bei älteren Menschen. Es ist wichtig, nicht in Panik zu geraten und sich nicht von Anrufern manipulieren zu lassen.