Laura Freigang droht Sperre durch DFB wegen verpasster Dopingtests
Laura Freigang, Kapitänin von Eintracht Frankfurt, steht vor einer möglichen Sperre durch den DFB. Der Verband ermittelt wegen drei verpasster Dopingtests innerhalb von zwölf Monaten. Die Nationalspielerin, die in der Bundesliga 170 Spiele absolviert und 100 Tore erzielt hat, muss sich vor dem DFB-Sportgericht verantworten. Die Ermittlungen könnten bis Weihnachten dauern, da die Fälle einzeln geprüft werden. Der DFB betont, dass die Verfahrensfristen eingehalten werden und die rechtliche Sorgfalt priorisiert wird.
Freigang, die bis 2027 unter Vertrag steht, hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorwurf geäußert. Der Verein unterstützt sie weiterhin und betont, dass sie bis zu einem Urteil weiterhin Teil des Teams bleibt. Die Eintracht hat in der Vergangenheit immer hinter der Spielerin gestanden. Der DFB selbst ist in einer schwierigen Lage, da er gegen eine eigene Nationalspielerin ermittelt, die im nächsten Jahr zur WM in Brasilien reisen möchte.
Die Vorgänge sind komplex, da die verpassten Kontrolltermine einzeln analysiert werden müssen. Einige Medien berichten, dass der dritte Testtermin besonders kritisch betrachtet wird. Es wird diskutiert, ob Freigang Fehler in der Eintragung der Kontrolltermine begangen hat oder ob es mildernde Umstände gibt. Der DFB betont, dass seine Rechtsinstanzen unabhängig sind und keine Berührungspunkte zur Nationalmannschaft haben.
Die Situation ist für Freigang und ihre Mannschaft belastend, besonders vor dem ersten Pflichtspiel der Saison in der Champions-League-Qualifikation. Der Verein hält weiterhin zu ihr und verspricht Unterstützung. Der DFB will den Fall jedoch nach den geltenden Regeln klären, was Zeit kosten könnte.