Pfau zerkratzt Autos in Großkrotzenburg, Heimatkennzeichen beliebt in Hessen
Ein wildes Pfauenpaar sorgt in Großkrotzenburg für Unruhe. Das Männchen greift parkende Fahrzeuge an, vermutlich weil es sein Spiegelbild im Lack als Rivalen wahrnimmt. Die Schäden belaufen sich bis zu 3.000 Euro pro Auto. Die Gemeinde versucht, die Vögel einzufangen, doch bisher ohne Erfolg. Die Einwohner sind gespalten: Während Autobesitzer genervt sind, halten Pfauen-Fans an den Tieren fest.
In Hessen sind sogenannte Heimatkennzeichen besonders beliebt. Nach einer Studie der Hochschule Heilbronn sind in Hessen bereits über 587.000 Fahrzeuge mit solchen Kennzeichen zugelassen. Beliebteste Kürzel sind beispielsweise GN für Gelnhausen. Die Rückkehr der alten Kürzel wurde durch eine Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ermöglicht. Bundesweit sind mittlerweile mehr als sieben Millionen solcher Kennzeichen vergeben.
Zwei mutmaßliche Schockanrufer aus Offenbach wurden in Rumänien festgenommen. Die beiden sollen Teil einer internationalen Betrugsmannschaft sein, die ältere Menschen mit erfundenen Unfällen unter Druck setzt. In 14 Fällen konnten die Opfer den Betrug erkennen, in anderen Fällen gab es keine Erfolge. Beide stehen unter Verdacht des bandenmäßigen Betrugs.
Weitere Themen des Tages umfassten einen Unfall in Oberursel, bei dem ein Auto mit einer U-Bahn kollidierte, sowie Einschränkungen auf der A45. Zudem wurde die Lücke am Rhein-Radweg in Rüdesheim endgültig geschlossen, wobei Kritik an der Sicherheit laut wurde.