DR Kongo gewinnt 3:1 gegen Usbekistan und schreibt WM-Geschichte
Die Mannschaft der Demokratischen Republik Kongo hat im Gruppenspiel gegen Usbekistan mit 3:1 gewonnen und sich damit für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Der Sieg markiert einen wichtigen Meilenstein in der WM-Geschichte des Landes. Während des Spiels musste das Team auf einen prominenten Fan verzichten, der aufgrund eines fehlenden Visums nicht anreisen konnte. In der ersten Halbzeit standen die Kongolesen kurz vor dem Rückstand, doch durch zwei Treffer in der zweiten Hälfte drehten sie das Spiel. Der Trainer betonte die Resilienz seiner Mannschaft und verwies auf die historische Bedeutung des Erfolgs. Vor 52 Jahren hatte das damals noch als Zaire bekannte Land bei der WM in Deutschland verloren und war in Erinnerung geblieben durch eine schlechte Leistung und rassistische Kommentare.
Nach dem ersten Tor des Spiels durch Shomurodov glich Mbuku aus, doch der Treffer wurde nach einer Überprüfung durch den VAR abgelehnt. Danach setzten die Kongolesen den Druck weiter fort und erzielten durch Wissa und Mayele den Endstand von 3:1. Der Sieg markiert eine Wende in der WM-Geschichte des Landes, das nun im Sechzehntelfinale auf England trifft. Der Trainer betonte, dass der Sieg für das Land eine große Bedeutung hat und die Mannschaft ein Gewinner der Weltmeisterschaft sei.
Der Verzicht auf den prominenten Fan, der normalerweise in der Pose des Nationalhelden Lumumba in den Fanblock sitzt, fiel auf. Er hatte zwar für das Spiel gegen Kolumbien einreisen können, bekam jedoch für das Spiel gegen Usbekistan kein Visum. Die Gründe dafür sind noch nicht bekannt. Trotzdem gelang es der Mannschaft, den Sieg zu sichern und damit eine neue Seite in der WM-Geschichte zu schreiben.
Die Mannschaft hat in den letzten Spielen gezeigt, dass sie überzeugend spielen kann. Der Sieg gegen Usbekistan unterstreicht, dass die DR Kongo eine ernsthafte Bedrohung für andere Teams darstellt. Mit dem Sieg hat das Team nicht nur das Sechzehntelfinale erreicht, sondern auch eine historische Wende vollzogen, die in der Erinnerung des Landes bleiben wird.