Iranische WM-Elf verliert nach dramatischen Spielverläufen
Die iranische Fußballmannschaft verlor bei der WM 2026 nach einer Reihe von dramatischen Spielverläufen und unglücklichen Entscheidungen. In der Gruppe J standen die Iraner vor einem Aus, nachdem ein Tor in der Schlussphase gegen Ägypten wegen Abseits aberkannt wurde. In Kansas City endete das Turnier für die Mannschaft, als Österreich im letzten Moment zum 3:3-Unentschieden kam. Spieler und Trainer kritisierten die Organisation und die logistischen Schwierigkeiten, die die Mannschaft behinderten. Auch politische Umstände und internationale Konflikte spielten eine Rolle bei der Wahrnehmung der Mannschaft.
Die Iraner erreichten drei Unentschieden, darunter ein 0:0 gegen Belgien, das die Europäer an den Rand des Ausscheidens brachte. In einem Spiel gegen Neuseeland kämpften sie sich aus zwei Rückständen zurück. In der Partie gegen Ägypten war Rezaeian der beste Spieler, doch ein verschossener Elfmeter und ein abgepfiffenes Tor sorgten für Enttäuschung. Der Kapitän kritisierte die WM-Organisation und die fehlende Unterstützung durch den Weltverband.
In Seattle zeigten sich sowohl Anhänger des iranischen Regimes als auch Demonstranten, die gegen das Regime protestierten. Die Mannschaft selbst vermied politische Äußerungen, bis der Kapitän auf eine Frage zur LGBTQ+-Bewegung antwortete. Die Iraner standen in der Öffentlichkeit oft mehr im Fokus wegen ihrer Äußerungen als wegen ihrer sportlichen Leistungen.
Nach dem Turnier äußerte sich Rezaeian traurig über das Ergebnis. Er wünschte sich, den Iranern mehr Freude zu bereiten, doch die Mannschaft musste sich mit dem Gefühl der Enttäuschung verabschieden.