Schwedens WM-Plan: Mutig spielen oder tief verteidigen?
Der schwedische Nationaltrainer Graham Potter steht vor einer schwierigen Entscheidung für das Sechzehntelfinale gegen Frankreich. Er muss entscheiden, ob seine Mannschaft sich auf die eigenen Stärken verlässt oder sich auf ein tiefes Verteidigens konzentriert. Schwedens Offensivkräfte wie Viktor Gyökeres und Alexander Isak haben in der WM bisher überzeugt, doch Frankreichs Angriff gilt als deutlich stärker.
In der Gruppenphase zeigte Schweden eine wechselhafte Leistung. Nach einem 5:1-Sieg gegen Tunesien folgte eine 1:5-Niederlage gegen die Niederlande und ein 1:1-Unentschieden gegen Japan. Der Offensivspieler Yasin Ayari betonte, dass man nicht zu viel Respekt vor Frankreich zeigen sollte. Potter hat seine Mannschaft zudem angewiesen, mutig zu spielen und den Gegner unter Druck zu setzen.
Die schwedische Nationalmannschaft war vor Potters Amtsantritt in einer Krise. 2024 hatte sich Schweden erstmals seit fast 30 Jahren nicht für eine Europameisterschaft qualifiziert. Mit dem Erreichen der WM-Playoffs durch einen ersten Platz in der Nations-League-Gruppe bekam das Team eine zweite Chance. Potter nutzte diese und führte Schweden in die Weltmeisterschaft.
Gyökeres und Isak bilden eines der auffälligsten Sturmduos der WM. Beide sind große Mittelstürmer, die sich in der Nationalmannschaft oft gegenseitig unterstützen. Doch Potter muss noch herausfinden, wie er sie optimal einsetzen kann. Ohne einen klaren Plan könnte das Spiel gegen Frankreich besonders schwierig werden.